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Europa Frauen Frauenrechtskonvention Politische Teilhabe Stärkung von Frauen Veranstaltung

Talk mit Lena und Sophie

Lena Düpont, MdEP,  berichtete über Frauen in Europa und deren Herausforderungen und wir hatten die Gelegenheit mit der Landtagskandidatin Sophie Ramdor über ihre Wahlkampfziele zu sprechen.
Toller Abend in coolem Ambiente und ein fröhliches 
GO TOGETHER im Ölper Waldhaus mit Imbiss.

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Europa Frauen Landespolitik Landtagswahl Politische Teilhabe Stärkung von Frauen Veranstaltung

Talk mit Lena Düpont und den Landtagskandidatinnen im Landesverband Braunschweig

Einladung

Am Donnerstag, 25.08.2022,
um 18:00 Uhr (– 21:00 Uhr) , laden wir ganz herzlich zum
Talk mit Lena Düpont und den Landtagskandidatinnen im Landesverband Braunschweig
ins Waldhaus Ölper, Am Ölper Holze 1, 38116 Braunschweig
ein.

2022-08-25_Einladung FU_Talk mit Lena Düpont_

Tagesordung:
18:00 Uhr
Begrüßung durch die Vorsitzende Marion Övermöhle-Mühlbach
18:10 Uhr
Lena Düpont, MdEP, berichtet über Frauen in Europa und deren Herausforderungen
18:30 Uhr
Im Gespräch mit den Landtagskandidatinnen
Veronika Koch, Stefanie Hertrampf, Sophie Ramdor
19:45 Uhr
Get Together mit Imbiss
21:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Rückmeldung bis Montag, den 22.08.2022,
an info@cdu-lv-braunschweig.de
Die Tagungspauschale von 15,00 € p.P. wird vor Ort erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Övermöhle-Mühlbach
Landesvorsitzende
Frauen Union des CDU
Landesverbandes
Braunschweig
Gieselerwall 2
38100 Braunschweig
Telefon 0531 / 2444226
Fax 0531 / 2444227
info@cdu-lv-braunschweig.de

 

 

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8.-März-Bündnis Frauen Gleichberechtigung Parität Politische Teilhabe Stadtpolitik Stärkung von Frauen

Frauenpolitischer Forderungskatalog 2021

Pressemitteilung des 8.März-Bündnisses,
der regionalen Initiative zum Internationalen Frauentag

Es ist höchste Zeit! Die im Grundgesetz verankerte
Geschlechtergerechtigkeit in der nächsten Legislaturperiode
endlich zu verwirklichen, das ist die gemeinsame Forderung
des Braunschweiger 8.März-Bündnisses, eines
Zusammenschlusses von Braunschweigerinnen aus Parteien, Gewerkschaften, der Sozialen Arbeit, sowie aus verschiedenen Vereinen, Projekten und Institutionen.
28 Frauen aus zwanzig verschiedenen Arbeitszusammen-hängen haben in diesem Jahr gemeinsam eine Publikation erarbeitet. Der Katalog umfasst zu zehn wichtigen
Themenkomplexen insgesamt knapp über hundert Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
Die Themen, die unter gleichstellungspolitischen Aspekten bearbeitet wurden, wurzeln in den unterschiedlichen Wirkungsfeldern der beteiligten Frauen. So konnten fundiertes Fachwissen und jahrelange Erfahrung in die Forderungen einfließen. Die Ergebnisse dieser Erarbeitung sind als Diskussionsgrundlage für den Rat der Stadt und für die Stadtgesellschaft gedacht.
Sie sollen der gleichstellungspolitischen Arbeit auf kommunaler Ebene Rückenwind geben.
Am 16. November 2021 wurde der Forderungskatalog dem neugewählten Rat der Stadtüberreicht und steht der Öffentlichkeit unter www.braunschweig.de/achter-maerz-buendnis zu Verfügung.
Karin Östen, Brigitte Riedel und Ulrike Adam
für das Braunschweiger 8.März-Bündnis
Bündnispartnerinnen 2021:
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF
Amnesty International Braunschweig
Bündnis 90/Die Grünen
DIE LINKE
DGB Kreisfrauenausschuss
Feministisches Bündnis Braunschweig
Frauenberatungsstelle e.V.
Frauenbibliothek der TU Braunschweig
Frauenhaus
Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V.
frauenBUNT e.V.
Frauen Union Kreisverband CDU Braunschweig
Frauenverband Courage
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig
Internationaler Frauengesprächskreis
KirchenFrauenKonvent der Ev.-lutherischen Landeskirche Braunschweig
LSBTI*-Koordinationsstelle der Stadt Braunschweig
Mädchenarbeitskreis der Stadt Braunschweig (MAK)
Mütterzentrum/ MehrGenerationenhaus
Pro familia Braunschweig
Refugium Flüchtlingshilfe
SisterAct/ Frauengruppe der Friedenskirche
Ver.di – Ortsfrauenrat Braunschweig
Wirtschaftsfrauen Region Braunschweig e.V

Foto: Quelle
Ulrike Adam
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig

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Braunschweig Frauen Frauen Union Niedersachsen Neuwahl Stärkung von Frauen

Digitaler Delegiertentag der Frauen Union des CDU Landesverbandes Braunschweig

Die Neuwahlen für den Landesvorstand der FU Niedersachsen stehen bevor. Aus diesem Grund hatten wir die Bewerberin Mareike Wulf als potentielle Nachfolgerin von Ute Krüger-Pöppelwiehe, unserer derzeitigen Landes-vorsitzenden, heute zu Gast.

Besonders gefreut hat uns, dass die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann sowie die Landtagsabgeordnete Veronika Koch heute ebenfalls digital zugeschaltet waren. Toll, dass ihr dabei ward.
Zur Information:
In Niedersachsen hat die Frauen Union zurzeit rund 17.000 Mitglieder, die landesweit organisiert sind. Die zahlreichen Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbände bilden 49 Kreisverbände und sind zu den Bezirksverbänden Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück-Emsland, Ostfriesland, Stade und den Landesverbänden Braunschweig und Oldenburg zusammengeschlossen. Der Landesvorstand besteht aus 16 Vertreterinnen dieser Region, die durch den Delegiertentag von ca. 290 Delegierten aus den Kreisverbänden gewählt werden.
Es stehen also Neuwahlen an und wie oben beschrieben geht es um sehr viele niedersächsische CDU Frauen, die demnächst i h r e Vertretung wählen werden.
Unter dem TOP Vorstellung und Motivation: „Ich möchte Vorsitzende der Frauen Union Niedersachsen werden.“ hat Mareike Wulf uns erläutert wie ihr frauenpolitischer Werdegang ausgesehen hat. Wulf bekennt sich offen dazu eine Quereinsteigerin in die Politik gewesen zu sein. Sie ist eine von neun Frauen, die für die CDU im Niedersächsischen Landtag sitzt und bekleidet die Position der frauenpolitischen Sprecherin.

Im Anschluss an die Präsentation von Mareike Wulf hatten wir als Teilnehmerinnen die Chance zur Diskussion und Aussprache, wovon auch zahlreich Gebrauch gemacht wurde: Paritätsgesetz – Defizit bei der Gleichstellung – Schulpolitik – junge Frauen in der Partei – Spagat zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt – Netzwerken – waren nur einige der angesprochenen Themen.

Wir sind gespannt auf die nächste Landesvorstands-wahl der FU Niedersachsen und wünschen allen Bewerberinnen für die verschiedensten Positionen viel Erfolg.
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50 Frauenquote Braunschweig Stärkung von Frauen Wahlen

Digitale Landesvorstandssitzung der Frauen Union Braunschweig

Mittlerweile laufen unsere Talks perfekt. Danke an die Organisatorin Marion Övermöhle-Mühlbach und an alle Teilnehmerinnen.
Ihr seid toll!
Heute auf der Agenda:
Themenfindungen für bevorstehende Veranstaltungen wie den 2. Delegiertentag mit der Vorstellung von Mareike Wulf als potentielle Nachfolgerin von Ute Krüger-Pöppelwiehe, die aus ihrem Amt als Landesvorsitzende ausscheidet.
Kandidatinnen-Aufstellung für die Wahl des neuen FU Landesvorstandes Niedersachsen, Vorbereitungen für den Landesparteitag der CDU Braunschweig und den Landesparteitag der FU Niedersachsen.
Antragsberatungen und natürlich blicken wir auf unsere fünf Kandidierenden aus dem Landesverband Braunschweig für die Bundestagswahl.
Wir werden in einem TALK mit Carsten Müller für den Wahlkreis Braunschweig, Andreas Weber für Helmstedt-Wolfsburg, Holger Bormann für Salzgitter- Wolfenbüttel, Dr. Roy Kühne für Goslar-Northeim-Osterode und Ingrid Pahlmann für Gifhorn-Peine über die Themen Frauenquote, Istanbul Konvention, Frauenförderung, Prostitution und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den Helene Weber Preis sprechen.
Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit motivierten Frauen, die einfach MACHEN!!!
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Braunschweig Carsten Müller Frauen Gleichberechtigung Politische Teilhabe Stärkung von Frauen Teilhabe

Carsten Müller: „Kein Schritt zurück – 110 Jahre Internationaler Frauentag“

Berlin, 5. März 2021.
Vor 110 Jahren wurde erstmals der internationale Frauentag ausgerufen. In Braunschweiger stehen die Aktionen zum 8. März unter dem Motto „Kein Schritt zurück!“ Der Braunschweiger CDU-Bundestags-abgeordnete Carsten Müller begrüßt die Aktionen und unterstützt den Braunschweiger Kreisverband der Frauen Union.

„Das diesjährige Motto zum Internationalen Frauentag in Braunschweig lautet ‚Keinen Schritt zurück‘. Das wir 110 Jahre nach erstmaliger Ausrufung des Internationalen Frauentags vor Rückschritten warnen müssen, ist nicht akzeptabel und muss Ansporn für mehr Einsatz von uns allen sein. Zu keinem Zeitpunkt darf eines der erstrittenen Rechte in Frage stehen, sondern wir müssen gemeinsam alle Kraft für die vollständige Gleichstellung der Frauen aufbringen.
Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Die Coronakrise hat uns es noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt. Frauen sind eine tragende Säule unserer Gesellschaft, unserer Familien und unserer Wirtschaft. Der Frauenanteil in den system-relevanten Berufsgruppen liegt bei etwa 75 Prozent. Gleichzeitig stemmen sie noch immer den überwiegenden Teil der Haus- und Familienarbeit und haben in der Krise häufig ihre Arbeitszeit reduziert, um Betreuung und Beschulung der vom Lockdown besonders betroffenen Schulkinder zu übernehmen. Dafür gilt nicht nur Dank und Respekt, sondern die Bedeutung von Frauen muss sich überall in der Gesellschaft widerspiegeln. Es ist nicht zu akzeptieren, dass wir wenige Tage nach dem Frauentag durch den Equal Pay Day auf Ungleichbezahlung hinweisen müssen; Frauen durch Gläserne Decken in Unternehmen und Institutionen vom Aufstieg in Führungspositionen abgehalten werden. Es ist in keinem Land der Welt zu akzeptieren, dass Frauen durch traditionelle Rollenbilder oder gesellschaftliche Regeln diskriminiert werden dürfen. Deshalb sollte das Motto für alle Frauen stets frei nach der Schriftstellerin Astrid Lindgren gelten: ‚Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar‘.“ 

Der Braunschweiger Kreisverband der Frauen Union ist mit einem digitalen Workshop auf dem Braunschweiger Aktionstag vertreten. Das Braunschweiger 8. März-Bündnis präsentiert mit 16 Veranstaltungen, die zum größten Teil in digitaler Form stattfinden, frauenpolitische Themen und rückt diese stärker in den öffentlichen Fokus. Am 8. März werden in ganz Deutschland Veranstaltungen von unterschiedlichsten Vereinen, Verbänden und politischen Gruppierungen stattfinden.

Source:
Carsten Müller
Mitglied des Deutschen Bundestages
Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz
Platz der Republik 1
11011 Berlin
T: 030 227 73298
F: 030 227 76298
carsten.mueller@bundestag.de

www.carsten-mueller.com

Datenschutzerklärung von Carsten Müller, MdB
Zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten hinsichtlich der Verarbeitung von personenbezogenen Daten verweise ich auf die Datenschutzerklärung auf meiner Homepage unter http://www.carsten-mueller.com/service/datenschutzerklaerung.html.

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Frauen Gleichberechtigung Politische Teilhabe Stärkung von Frauen Steuerklassen

„Mehr Netto vom Brutto! – Steuerklasse V abschaffen!“

Lohnungleichheit hat viele Facetten. Eine davon ist die besonders ungünstige Besteuerung in Steuerklasse V.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2021 und des Equal Pay Day am 10. März 2021 fordern wir die Abschaffung der Lohnsteuerklasse V, die dazu führt, dass der Wert der Erwerbstätigkeit von Frauen systematisch unterschätzt wird. Denn damit erhalten sie weniger Nettolohn vom Bruttogehalt. In der Krise, wenn es um die Absicherung durch Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld geht, wenn ein Baby da ist oder längere Krankheit die Berufstätigkeit unterbricht, stellen viele überrascht fest, dass auch hier die Steuerklasse V zu geringeren Lohnersatzleistungen führt.

Mehr Netto vom Brutto!
– Steuerklasse V abschaffen!
Frauen verdienen mehr,
▪ mehr als das Nettogehalt bei Steuerklasse V,
▪ mehr monatlich verfügbares Einkommen,
▪ mehr Wertschätzung ihrer Arbeit.
Steuerklasse V bedeutet
▪ hohe monatliche Steuerlast,
▪ geringerer Nettolohn vom Brutto,
▪ geringeres Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Elterngeld und u.U. geringeres Krankengeld,
▪ geringerer Anreiz, mehr zu arbeiten oder im Beruf aufzusteigen,
▪ dadurch später geringere Alterssicherung,
▪ der Beitrag zum Familieneinkommen wird unterschätzt.
Steuerklasse IV/IV mit Faktor ist fairer für Frauen
▪ die Vorteile des Ehegattensplittings werden monatlich fair
zwischen den Partnern aufgeteilt,
▪ der Ehepartner, der weniger verdient -meist die Frau-, zahlt nicht mehr Steuern, als es ihrem monatlichen Brutto entspricht,
▪ Steuernachzahlungen werden vermieden, weil monatlich
zutreffender besteuert wird,
▪ bei Alleinverdienerehen bleibt Steuerklasse III.
Aus der Pandemie lernen:
Die Steuerklasse V muss ersatzlos entfallen!

Argumente
Ein Wechsel lohnt sich!
In der Corona-Krise haben zahlreiche Frauen festgestellt, dass sie hohe Einbußen bei den Lohnersatzleistungen in Kauf nehmen müssen. Denn das Kurzarbeitergeld, das Arbeitslosengeld und das Elterngeld sind Lohnersatz-leistungen, deren Höhe sich nach dem vorangegangenen Nettoeinkommen richtet. Das Krankengeld darf maximal 90 Prozent des Nettolohns betragen.
Frauen, die Teilzeit arbeiten oder einer Tätigkeit in geringer entlohnten Berufen nachgehen, haben meist die Lohnsteuer-klasse V. Damit haben sie im Verhältnis zu ihrem Einkommen überproportional hohe Steuerabzüge und ein geringeres monatliches Nettoeinkommen. Das wirkt sich auch auf Lohnersatzleistungen aus.
Zudem wird der monatliche Beitrag zum Familieneinkommen unterschätzt und die Frauen haben das Gefühl, dass sich Mehrarbeit nicht lohnt. Dies ist aus gleichstellungspolitischer Sicht ein unbefriedigender Zustand. Die Steuerklasse V ist unzeitgemäß und demotivierend. Auch die Absicherung
im Alter wird so torpediert.
Als Alternative gibt es die Lohnsteuerklassenkombination IV/IV mit Faktor.
Bei dieser Kombination errechnet das Finanzamt einen Faktor, der die steuermindernde Wirkung im Splitting-verfahren schon beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Der Vorteil des Ehegattensplittings wird fair und gleichberechtigt zwischen den Ehepartnern verteilt – bei jeder Gehaltsabrechnung und damit auch bei der Lohnsteuer-belastung.
Das Beispiel zeigt: Klasse IV/IV mit Faktor ist fairer für Frauen.
Steuernachzahlungen werden so vermieden. Bei Paaren mit der Kombination III/V macht das Finanzamt deshalb im Einkommensteuerbescheid regelmäßig auf die Wechselmöglichkeit aufmerksam.
Einkommen brutto: 3000 Euro (Er), 1700 Euro (Sie)
Beispielrechnung pro Monat
Steuerklasse III/V Steuerklasse IV/IV mit Faktor 0,970
Sie: 293 Euro                 Sie: 99 Euro
Er: 146 Euro                 Er: 383 Euro
Lohnsteuer Eheleute: 439 Euro 482 Euro
Aufs Jahr gerechnet bleibt die Steuerschuld gleich. Deshalb kommt es bei der Steuerklassenkombination III/V es zu einer Steuernachzahlung (im Beispiel: 524 Euro/Jahr), während es bei der Steuerklassenkombination IV/IV-Faktor weder zu einer hohen Nachzahlung noch zu einer Erstattung kommt (im 3 EURO/Jahr)

Kampagne Internationaler Frauentag und Equal Pay Day

Source:
Claudia Hassenbach, Geschäftsführerin
Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstraße 8 10785 Berlin
Telefon   +49 30 22070453
Telefax   +49 30 22070439
E-Mail     fu@cdu.de
Internet   www.frauenunion.de

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Allgemein Frauen Gratulationen Landespolitik Stärkung von Frauen

Die Frauen Union Braunschweig gratuliert

Die Vorsitzende des Frauen Union Landesverbandes Braunschweig, Marion Övermöhle-Mühlbach, ist erneut zur Vorsitzenden des Landesfrauenrats Niedersachsen gewählt worden.
Wir gratulieren recht herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.
DANKE für dein Engagement.

 

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Digitalisierung Frauen Gleichberechtigung Parität Politische Teilhabe Schwedisches Modell Stärkung von Frauen Teilhabe Wahlkampf

„Frau & Politik“ – letzte Printausgabe

Nach 65 Jahren jetzt die letzte Printausgabe des Magazins der Frauen Union der CDU Deutschlands.
Zwei wesentliche Themen beherrschen diese Ausgabe:
Digitalisierung und ein Perspektivwechsel in der Prostitution:

Das digitale Zeitalter ist endgültig da und auch die Parteien müssen ihre digitalen Aktivitäten ausbauen.
Der Inhalt der letzten Printausgabe von „Frau & Politik“ ist zukunftsweisend: das Superwahljahr 2021 steht bevor. Aufgrund der Pandemie wird der Wahlkampf völlig anders verlaufen müssen als gewohnt. Neue Formate und andere Stufen der Kommunikation und Beteiligung sind gefragt.
Der Auftakt für das Wahljahr wird der digitale Delegiertentag Mitte Januar sein, wo die CDU ihren neuen Bundesvorsitzenden wählt.
Digitaler Wahlkampf ohne Wahlkampfstände, ohne Massenveranstaltungen, ohne Präsenzparteitage ist angesagt.
„digital pur“ ist hier also das Stichwort. Social-Media-Kanäle werden das Zugpferd sein. Klar ist aber auch, dass ein Wahlkampf ohne direkten, analogen Bürgerkontakt es schwerer macht, unsere Themen zu platzieren und für diese zu werben.

Beim Thema Prostitution tritt die FU für einen deutlichen Perspektivwechsel ein und fordert die Einführung des „Nordischen Modells“.
„Es geht um Rechte. Frauenrechte sind Menschenrechte“, so die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands.

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50 Frauenquote Bundespolitik Frauen Gleichberechtigung Parität Politische Teilhabe Stärkung von Frauen Teilhabe

Videodelegiertentag der Frauen Union im Landesverband der CDU Braunschweig mit der Europaabgeordneten Lena Düpont und der Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann zur Frauenquote

50-Prozent-Frauenquote – Reizthema?!
„Ich habe keine Lust mehr noch zehn Jahre zu warten.“

Nach zähen Verhandlungen hat die CDU-Satzungskommission eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent ab 2025 beschlossen. Der Parteitag in Stuttgart mit 1001 Delegierten im Dezember 2020 muss dies noch bestätigen.
Der Kompromiss sieht vor, dass es eine schrittweise Anhebung der Quote für Vorstandswahlen ab der Kreisebene gibt, also für Listen zu Landtags-,Bundestags- und Europawahlen für die ersten zehn Plätze. So soll am 1. Januar 2021 eine Frauenquote von 30 Prozent gelten, zum 1. Januar 2023 eine Quote von 40 Prozent, zum Jahresanfang 2025 eine Frauenquote von 50 Prozent.

Aber die CDU-Mitglieder sind bei diesem Thema gespalten.
Haben die Männer keine Lust, 50 Prozent ihrer Macht abzugeben? Eigentlich sollen Frauen
an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten gleich beteiligt sein. Davon sind wir weit entfernt, es lässt sich nicht mehr totschweigen, dass die Realität eine andere ist.
Sicher ist: die Paritätsdebatte ist im Jahr 2020 in einer Partei, die den Anspruch hat, das gesamte Volk in Parlamenten repräsentieren zu wollen, überfällig.
Der Druck in der Öffentlichkeit und das Verlangen der Frauen nach
Gleichberechtigung ist zu groß.
Für die CDU, die sich jahrelang gegen jede verbindliche Quote wehrte, ist es ein großer Schritt. Von der Parteispitze vorangetrieben, gegen den aber an der Basis noch viel Widerstand herrscht: „Sollte nicht Qualität statt Quote zählen?“
Die CDU ist eine männerdominierte Partei. Das wird leicht vergessen, denn Kanzlerschaft, EU-Präsidentschaft, Verteidigungsministerium und Parteivorsitz sind bei der CDU in Frauenhand.

Die Notwendigkeit einer Quote ist nach Überzeugung der Frauen Union im Landesverband Braunschweig wichtig, um in der CDU tatsächlich die Bevölkerung abzubilden und auch zukünftig als Volkspartei wählbar zu bleiben.
Dafür muss die CDU jedoch die besonderen Belange von Frauen thematisch und zu einem dauerhaften Schwerpunkt machen.

Ingrid Pahlmann meint, „ich war immer gegen eine Quotierung, sehe aber
mittlerweile, dass Zurückhaltung nichts bringt. Wir brauchen das Paritégesetz sonst
kommen wir nicht voran. Ich habe keine Lust mehr noch zehn Jahre zu warten.“

Die Europaabgeordnete Lena Düpont sagt: „Die Quote alleine wird nicht zu mehr Engagement führen. Der gesamte Vorschlag der Satzungskommission umfasst ein Angebot, wir brauchen die gesamte Palette, um das Engagement von Frauen in der CDU zu fördern und attraktiver zu machen.“

Die Partei muss neue Wege der Machbarkeit für Frauenpositionen finden.
Hier ist eine gewisse Skepsis also durchaus angebracht, wenn man glaubt, durch die Quote allein die Attraktivität der CDU für die Frauen zu stärken.
Die CDU braucht neue Formate der Teilnahme- und Teilhabe am politischen Geschehen, damit weibliches Engagement, Leistung und Einsatz auch stattfinden können.
Das Signal ist aktuell: Die CDU muss sich von etlichen Traditionen lösen und Veränderungen von Männern und Frauen und deren Leistungen in der Gesellschaft anerkennen und als Gewinn für die Partei verstehen.