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Stark wie nie: Landesdelegiertentag der Frauen Union Niedersachsen gibt Kickstart zur Landtagswahl

Foto-Information: Gruppenbild (links außen Mareike Wulf MdB/ in der Mitte vorne drei Kandidatinnen: Banafsheh Nourkhiz, Stefanie Hertrampf, Sophie Ramdor/ rechts außen Marion Övermöhle-Mühlbach (Landesvorsitzende der Frauen Union Braunschweig))
Foto: Hans Verstegen

FU-Vorsitzende Mareike Lotte Wulf MdB und Landtagskandidatinnen sehen mit im Reißverschlussverfahren besetzter Liste beste Chancen für die Wahl im Oktober.
Stark wie nie: Das war das Leitmotiv, das sich durch den dynamischen Landesdelegiertentag in Celle zog. Die Zeichen standen auf Erneuerung, das merkten die rund 100 Gäste und Delegierten sofort. „Erstmals konnten wir erreichen, dass auf der Landesliste jeder zweite Platz an eine Frau vergeben wird. Das ist ein großer Erfolg für die FU Niedersachsen!“, bilanzierte die FU-Landesvorsitzende Mareike Lotte Wulf MdB und dankte dem CDU-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten, Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, mit einem passenden T-Shirt für seine Unterstützung. „Men of quality don’t fear equality“ stand darauf (auf Deutsch: Männer mit Format fürchten Gleichstellung nicht). Er stellte sich einem „Breakfast Talk“ mit den Teilnehmenden, deren Fragen (notiert auf Bierdeckeln) er jeweils in knackigen drei Minuten beantwortete.

Gemeinsam mit dem JU-Vorsitzenden Christian Führer MdL stellte Wulf mit einem heiteren Fragespiel einige der 31 Kandidatinnen vor, die sich um einen Sitz im Landtag bewerben. Hierunter u.a. Juristin Carina Herrmann aus Göttingen, die Lüneburgerin Anna Bauseneick und die JU Spitzenkandidatin Sophie Ramdor.

Mit dabei – teils persönlich, teils mit Video-Grußworten – waren auch Annette Widmann-Mauz MdB, die Bundesvorsitzende der Frauen Union, die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Lena Düpont MdEP sowie Ines Claus, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Bundestags-Vizepräsidentin Yvonne Magwas MdB.

Am bewegendsten war für viele die Videobotschaft von Halyna Yanchenko, Mitglied im ukrainischen Parlament und Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentsgruppe. Sie machte auf das Schicksal der Kinder aufmerksam, die täglich im Krieg sterben und forderte Deutschland zu Waffenlieferungen und Sanktionen gegen Russland auf. „Als einer der größten Waffenexporteure der Welt, hat Deutschland bisher nicht eine einzige Waffe an die Ukraine geliefert“, so die 34-Jährige. „Wir als Frauen in der Union stehen fest an der Seite der Ukraine“, betonte Wulf in ihrer Antwort und dankte als FU-Vorsitzende den Mitgliedern der Frauen Union u.a. für ihren Einsatz in der Unterstützung von geflüchteten Frauen und Kindern aus der Ukraine.

Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Mareike Wulf MdB
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Tel.: 0511-27991-64
Email: info@fu-niedersachsen.de

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Landtagswahl 2022 in Niedersachsen

Stark wie nie präsentieren sich die Frauen der CDU Niedersachsen zu dieser Landtagswahl! 31 Kandidatinnen mit unterschiedlichen Qualifikationen treten für die CDU an. Noch nie hatten wir so viele Wahlkreiskandidatinnen und zum ersten Mal wurde die Landesliste paritätisch aufgestellt, eine langjährige Forderung der FU Niedersachsen wurde damit erfüllt!

Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg der Frauen Union Niedersachsen und danken allen, die uns darin unterstützt haben.

Die paritätische Landesliste der CDU in Niedersachen für die Landtagswahl am 09.10.2022 können Sie sich unter folgendem Link anschauen: Beschluss Landesliste der CDU in Niedersachsen
Ihre
Mareike Wulf MdB
Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen

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Tandem-Projekt 2022/2023

Liebe Frauen,

es ist wieder soweit, die neue Runde des Tandem-Projekts 2022/2023 startet. Bewerbungen können bis zum 15.06.2022 über das Online-Bewerbungsformular unter www.cdu-niedersachsen.de/tandem-projekt <http://www.cdu-niedersachsen.de/tandem-projekt>  eingereicht werden. Weitere Informationen können dem Anhang entnommen werden.

Melanie Homeier
Landesgeschäftsführerin
Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Tel.: 0511-27991-64
Email: homeier@cdu-niedersachsen.de

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Einladung

Ort: online
Anmeldung unter:
kontakt@fu-braunschweig.de

Teilnahmekosten: gratis
Dauer: 1,5 Stunden

Einwahldaten:

https://cdudeutschland.webex.com/cdudeutschland/j.php?MTID=mb52b705c1b335407dfa9f95a58f2a5a1

Meeting-Kennnummer: 2730 182 9376

Passwort: CamG8xv38yb

Über Videosystem beitreten

Wählen Sie 27301829376@cdudeutschland.webex.com

Sie können auch 62.109.219.4 wählen und Ihre Meeting-Nummer eingeben.

Über Telefon beitreten

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Zugriffscode: 273 018 29376

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Bundesweites Schutzkonzept für geflüchtete Frauen und Kinder aus der Ukraine

Aufgrund des Krieges in der Ukraine suchen viele Menschen Schutz in Deutschland. Einem Bericht von UN Women Deutschland zur Folge wurden seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine im Jahr 2014 bis zur russischen Eskalation Ende Februar bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen vertrieben – zwei Drittel davon sind Frauen und Kinder. Mit jedem weiteren Tag des Krieges steigen diese Zahlen dramatisch an.
Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auf das Schärfste und erklären unsere volle Solidarität mit der Ukraine und ihrer Bevölkerung. Die leidvolle Erfahrung mit kriegerischen Auseinandersetzungen in der Vergangenheit zeigt, dass bewaffnete Konflikte Männer und Frauen unterschiedlich betreffen. Während Männer häufiger Opfer von direkter Kriegsgewalt werden, sind Frauen unter anderem stärker von sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt und ihren Langzeitfolgen betroffen – so auch jetzt in der Ukraine und auf der Flucht nach Deutschland.

Vor diesem Hintergrund muss die Bundesregierung schnellstmöglich ein Schutzkonzept entwickeln, das die Sicherheit von Frauen und Kindern auf der Flucht in Deutschland sicherstellt.
Folgende Punkte stehen dabei im Mittelpunkt:
· Die Bundesregierung muss umgehend in die Koordinierung der Flüchtlingsströme mit den Ländern einsteigen und hierbei eine sichere Erstaufnahme gewährleisten.
· Für die Erstversorgung an den Knotenpunkten (insbesondere den Bahnhöfen in Berlin, Hamburg, Frankfurt an der Oder) müssen die etablierten und erfahrenen Hilfsorganisationen (DRK, Johanniter, Malteser etc.) von der Bundesregierung schnellstmöglich beauftragt werden. Neben den vielen Laienhelfern müssen selbstverständlich immer auch ausgebildete Kräfte zur Verfügung stehen.
· Alle Unterbringungsmöglichkeiten, gerade auch private Quartiere, müssen registriert und geprüft werden. Der Missbrauch der Notlage der Frauen und Kinder muss verhindert werden. Hier geht es sowohl um sexuelle Ausbeutung, aber auch um die Ausbeutung als Pflegekraft- oder Haushaltshilfe gegen Kost und Logie.
· Informationen zur Unterbringung und zum Ablauf der Ankunft in Deutschland müssen niedrigschwellig allen Flüchtenden zur Verfügung gestellt werden. Hierbei ist insbesondere wichtig, darauf hinzuweisen, an welche Stellen sich die Flüchtenden sicher wenden können, wenn sie keine eigenen Kontakte in Deutschland haben.
· Informationen über die unsäglichen Versuche von Menschenhändlern, gezielt flüchtende Frauen und Kinder anzusprechen, müssen den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören auch Informationen, wie sich Betroffene selbst schützen und an wen sie sich wenden können.

Source:
Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Mareike Wulf MdB
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Tel.: 0511-27991-64
Email: info@fu-niedersachsen.de

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8.-März-Bündnis Braunschweig Frauen Union Niedersachsen Nordisches Modell Prostitution

FU zum Internationalen Frauentag

Am 10. März 2022 hatte die FU Braunschweig im Rahmen des 8. Märzbündnisses Luca Lehmann von Solwodi zu Gast. Sehr bewegend und informativ wurde das Frauen ausbeutende System der Prostitution in Deutschland erläutert. Ein herzliches Dankeschön auch an die 19 Teilnehmerinnen, die sich in den Austausch zum Thema eingebracht haben. Einmal mehr hat es uns bestätigt, uns für die Einführung des Nordischen Modells in Deutschland stark zu machen.

Foto: Andreas Weber, Landesverband der CDU Braunschweig
v.l. Luca Lehmann (Solwodi), Annette Bossert (FU BS), Dr. Birgit Pohl (FU BS).

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Arbeitskreis „Nordisches Modell/Prostitution“

Liebe Frauen der FU,
der Landesvorstand hat bei seiner Klausurtagung einen Arbeitskreis „Nordisches Modell/Prostitution“ ins Leben gerufen.
Leiterin ist Annette Bossert aus Braunschweig.
Der Arbeitskreis soll offen für Mitglieder der Frauen Union Niedersachsen sein.  Wenn Sie also selber Interesse haben mitzuarbeiten, dann schicken Sie mir eine kurze Email oder Sie leiten diese Email an interessierte Mitglieder weiter.
Der Arbeitskreis kann einfach und schnell durch die Möglichkeiten der Videokonferenz tagen. Dadurch können weite Fahrten entfallen. Interessierte senden mir bitte eine Rückmeldung bis zum 02.01.2022.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit.

Mit freundlichen Grüßen
Melanie Homeier
Landesgeschäftsführerin
Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Tel.: 0511-27991-64
Email: homeier@cdu-niedersachsen.de

 

 

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Neuaufstellung der CDU, FU-Verbands-, Mandatsträgerinnen- und Kreisvorsitzenden-Konferenz am 28.10.2021

An
den Bundesvorstand,
die Landesvorsitzenden,
die Bezirksvorsitzenden,
die Kreisvorsitzenden
die Landesgeschäftsführer und -geschäftsführerinnen
und die Teilnehmerinnen der FU-Verbands-, Mandatsträgerinnen- und Kreisvorsitzenden-Konferenz
der Frauen Union der CDU

Liebe Frauen,
vielen Dank an alle, die gestern an unserer digitalen Verbands-, Mandatsträgerinnen- und Kreisvorsitzenden-Konferenz teilgenommen und unsere Debatte mir ihren Beiträgen bereichert haben. Wir hatten sehr aufschlussreiche Impulse von Matthias Jung, Forschungsgruppe Wahlen, und von Dr. Viola Neu, Konrad-Adenauer-Stiftung, zur Auswertung des Wahlergebnisses und der Situation der CDU. Dafür danke ich beiden sehr herzlich.
Unser Austausch und die Debatte über die Neuaufstellung der CDU spiegelten sowohl die breite Erfahrung aus Ihrer Arbeit in den Kreis-, Bezirks- und Landesverbänden als auch aus dem engen Kontakt mit unseren Mitgliedern wider. Im Gegensatz zu manch aufgebrachter Kommentarschlacht in den Sozialen Medien war unser Austausch wohltuend sachlich und abwägend.
Umso mehr bedauere ich, dass bei der morgigen Kreisvorsitzenden-Konferenz der CDU nur so wenige Frauen teilnehmen werden. Hier zeigt sich erneut das strukturelle Problem der Unterrepräsentanz von Frauen in Entscheidungsfunktionen unserer Partei. Gerade 12 Prozent der CDU-Kreisvorsitzenden sind weiblich. Die CDU-Kreisvorsitzenden werden morgen zusammen mit unserem Parteivorsitzenden, unserem Generalsekretär und unserem Bundesgeschäftsführer eine Wahlanalyse vornehmen und mit ihren Einschätzungen wichtige Weichenstellungen vornehmen.
Die mangelnde Anschlussfähigkeit an die Gesellschaft in ihrer Breite ist ein großes strukturelles Manko der CDU. Wir müssen uns deshalb sowohl personell als auch inhaltlich breiter aufstellen. Die Erkenntnis ist nicht neu. Kein Beschluss der letzten Jahre zur Fortentwicklung der CDU kommt ohne das Bekenntnis aus, dass die CDU mehr Frauen, mehr junge Menschen und mehr Menschen unterschiedlicher Herkunft in ihren Reihen braucht und sie vor allem auch mehr tatsächliche Möglichkeiten erhalten müssen, sichtbar zu sein und an verantwortlicher Stelle mitzuwirken.
Jetzt rächt sich, dass die Umsetzung dieser Erkenntnisse und Bekenntnisse immer wieder hinausgeschoben, zu halbherzig angegangen wurde und nicht in der Breite vorangekommen ist. Die noch ausstehende Parteitagsentscheidung zum Beschluss der Struktur- und Satzungskommission ist das jüngste Beispiel. Neue Mitglieder sowie Wählerinnen und Wähler können wir nur erreichen, wenn wir unsere Überzeugungen glaubhaft vertreten und durch Taten untermauern. Wenn es uns nicht gelingt, hier die Weichen neu zu stellen, wird die CDU allein aufgrund der demografischen Entwicklung und der Veränderung der Parteienlandschaft in Deutschland weiter ins Hintertreffen geraten.
Diese Schieflage hat uns zugleich auch inhaltlich verengt. Bei der Stimmabgabe haben sich Wählerinnen und Wähler von Themen leiten lassen, für die wir kein hinreichendes inhaltliches Angebot im Wahlprogramm gemacht haben. Die wichtigsten Themen für deren eigene Wahlentscheidung waren Rente/Alterssicherung, Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz. Unsere Anschlussfähigkeit, unsere Dialogfähigkeit und unsere Vernetzung in die Gesellschaft müssen besser werden. Dazu gehört auch, durch Ausgleich unterschiedlicher Interessen zu Positionen von Maß und Mitte zu kommen.

Wenn wieder mehr Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen bei der Erarbeitung unserer Positionierungen mitdiskutieren und mitentscheiden, können wir wieder zu einer modernen Bürgerpartei werden. Dazu müssen wir neue Formate sowohl für die innerparteiliche Diskussion mit unseren Mitgliedern als auch in die Gesellschaft hinein entwickeln. Wir müssen schneller und besser auf neue gesellschaftliche Entwicklungen und Themensetzungen reagieren und aktiv auf Gruppierungen zugehen, die nicht zu unseren traditionellen Ansprechpartnerinnen und -partnern gehören. Das ist eine Grundvoraussetzung, um Mehrheiten zu erringen.

Bei der Wahl eines oder einer neuen Parteivorsitzenden geht es nicht nur um einen neuen Kopf an der Spitze. Eine neue Parteiführung muss diese Entwicklung im Sinne einer Führungsaufgabe vorantreiben und zugleich die Offenheit mitbringen, Prozesse ergebnisoffen anzugehen, Impulse aus der Partei und der Gesellschaft positiv gestaltend aufzunehmen und umzusetzen. Parität muss dabei selbstverständliche Normalität sein.

Ich habe gestern einen breiten Konsens in Bezug auf diese Analyse wahrgenommen sowie eine große Offenheit, neue Wege zu gehen und dabei verschiedene Modelle einer Neustrukturierung in Betracht zu ziehen und zu ermöglichen. Wege einer stärkeren Mitgliederbeteiligung wurden ebenso erörtert wie die Möglichkeit von Doppelspitzen auf den verschiedenen Ebenen unserer Partei. Ich könnte mir eine Öffnungsklausel in unserer Satzung für eine Doppelspitze vor allem auf der Kreisebene gut vorstellen. Sichtbarkeit und Einflussmöglichkeiten von Frauen in unseren Reihen würden so deutlich verbessert. Das wäre auch ein Gewinn für die weitere Personalentwicklung der CDU.
Unerlässlich ist ein gemeinsames Verfahren mit unserer Schwesterpartei CSU darüber, wie künftig die Entscheidung in Bezug auf einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten bzw. eine Kanzlerkandidatin gefällt wird.

Der Prozess für ein neues Grundsatzprogramm muss wieder aufgenommen und mit einer breiten Diskussion mit den CDU-Mitgliedern und in die Breite der Gesellschaft hinein verknüpft werden. Dazu müssen neue Debatten zu Themen kommen, die gesellschaftlich relevant sind.

Die neuen Weichenstellungen müssen auch durch strukturelle Veränderungen, d.h. Satzungsänderungen, verankert werden.

Die erforderliche Geschlossenheit und einen zukunfts-weisenden partnerschaftlichen Stil im Miteinander werden wir nur erreichen und als Partei leben können, wenn sich alle einbringen und im Ergebnis wiederfinden können. Dazu bedarf es zunächst einer Selbstreflektion unserer inner-parteilichen politischen Kultur und intensiver Teamarbeit auf allen Ebenen und über Ebenen hinweg.
In diesem Sinne danke ich Ihnen sehr herzlich für die gewinnbringende Debatte und fordere Sie auf, den Prozess der Neuausrichtung der CDU weiter aktiv mitzugestalten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Annette Widmann-Mauz MdB
Frauen Union der CDU Deutschlands
Vorsitzende
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon   +49 30 22070453
Telefax   +49 30 22070439
E-Mail     fu@cdu.de
Internet   www.frauenunion.de

(Source)

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Frauen Union Niedersachsen Kindeswohl Landespolitik

Die Frauen Union Niedersachsen fordert einheitliche Standards für die Jugendhilfe

Auf ihrem 2. Digitalen Landesparteitag in Hameln haben die Frauen in der CDU in Niedersachsen ihren Leitantrag zum Thema: „Starke Kinder, starke Gesellschaft – Konsequenzen aus der Pandemie für den Kinderschutz“ verabschiedet.
„Der Kinderschutz in Niedersachsen muss sich weiterentwickeln. Dazu muss die Aufsicht im Rahmen der Jugendhilfe optimiert werden. Deshalb fordern wir einheitliche Standards für die Jugendämter, ein Kooperationsgebot und die Einführung der Fach- und Rechtsaufsicht durch das Land.
Jugendämter dürfen bei Anzeigen von Kindesmissbrauch nicht allein gelassen werden. Auch kann es nicht sein, dass der Kinderschutz scheitert, da zwei Landkreise oder zwei Bundesländer betroffen sind“, forderte die neue Vorsitzende der Frauen Union in Niedersachsen, Mareike Wulf MdL.
„Niedersachsen muss das kinderfreundlichste Bundesland werden, in dem Kinder sicher und gut leben. Sie brauchen gute Chancen auf Bildung und Teilhabe und eine gesunde Entwicklung – egal wo sie in Niedersachsen aufwachsen. Dazu gehört auch, eine neue Qualität im Kinderschutz angesichts der aktuellen Entwicklung“.
Die bekannt gewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern stiegen 2020 in Niedersachsen um 7% an. Die Delikte in Zusammenhang mit der Verbreitung von kinder- und jugendpornografischem Material stiegen bundesweit um 53%. Das Dunkelfeld ist vermutlich noch wesentlich größer.
Kinder waren durch Lockdown, Homeschooling und weniger Freizeitaktivitäten einem höheren Risiko durch Cyberkriminalität im Internet ausgesetzt.
Zusammen mit den 110 Delegierten diskutierte die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza und Lena Düpont MdEP, stellvertretende Vorsitzende der CDU in Niedersachsen, über Maßnahmen für einen wirksamen Kinderschutz.
„Im Internet lauern mannigfache Gefahren für unsere Kinder. Wenn wir ihnen effektiv begegnen wollen, müssen wir auf der einen Seite die Möglichkeiten für eine verlässliche Altersverifikation überdenken. Bisher gibt es hierfür allerdings weder technisch noch rechtlich sichere Lösungen.
Deshalb müssen wir auf der anderen Seite die Medienkompetenz unserer Kinder schulen. Damit können wir gar nicht früh genug anfangen. Den Kindern muss erklärt werden worauf sie achten müssen und wie sie sich verhalten sollen, wenn ihnen etwas seltsam vorkommt“, erklärte Barbara Havliza.

Darüber hinaus betonte sie, dass nur jene Täter, die ermittelt werden, letztendlich auch verurteilt werden könnten. Dringend notwendig sei auch die Vorratsdatenspeicherung.

„Datenschutz darf nicht Täterschutz sein“ forderte die Abgeordnete Lena Düpont MdEP. Eine zielgerichtete Speicherung und Nutzung von IP-Adressen zur Beweisführung müsse möglich sein.

Die Auswirkungen des Lockdowns während der Corona-Pandemie haben viele soziale Probleme noch weiter verschärft.
Die Frauen Union Niedersachsen fordert daher auf ihren Landesparteitag in Hameln:

  • Die Standards für die Jugendhilfe müssen niedersachsenweit vereinheitlicht werden, um lückenlose Präventionsketten aufzubauen.
  • Schutzkonzepte gegen Gewalt und sexualisierter Gewalt an Kindern müssen in jeder Schule und jeder Kindertageseinrichtung erstellt werden.
  • Anbieter von Sozialen Netzwerke und Online-Spielen müssen verpflichtet werden, eine Gefahrenabwehr zum Schutz der Kinder vor Cyberkriminalität sicher zu stellen.
  • Ausbau der kinderfreundlichen Kommunen
  • Mindestens einmal jährlich soll zukünftig in Niedersachsen eine Kinderlandtagssitzung unter Beteiligung von Kindern stattfinden.

Source: Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Mareike Wulf MdL
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Tel.: 0511-27991-64
Email: info@fu-niedersachsen.de