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Frauen Frauen Union Deutschlands Frauen Union Niedersachsen

Verbot der Leihmutterschaft

Die Frauen Union der CDU Deutschlands lehnt Leihmutterschaft in Deutschland, auch in altruistischen Modellen, strikt ab.
Grundsätzliche Haltung

Die Frauen Union betont, dass Leihmutterschaft mit erheblichen ethischen, rechtlichen und praktischen Bedenken verbunden ist. Selbst bei altruistischen Modellen besteht ein hohes Risiko für Ausbeutung, Missbrauch und Umgehungen. Die Organisation verweist auf internationale Erfahrungen, insbesondere in den USA, wo Leihmutterschaft oft kommerziell betrieben wird und Frauen aus finanzieller Not ihre Dienste anbieten.
Die Frauen Union argumentiert, dass eine klare Trennung zwischen altruistischen und kommerziellen Interessen rechtlich nicht möglich ist und Frauen unter emotionalem Druck oder finanzieller Abhängigkeit stehen könnten, wenn Leihmutterschaft zugelassen würde. Das Europäische Parlament hat Leihmutterschaft als sexuelle Ausbeutung ärmerer Frauen und als Verletzung der Menschenwürde verurteilt.

Aktuelle politische Debatte

Die Kontroverse um Jens Spahn, dessen Sohn in den USA von einer Leihmutter geboren wurde, hat die Diskussion erneut belebt. Die Frauen Union in Schleswig-Holstein und Thüringen sowie die CSU in Bayern bekräftigten, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten bleibt und dass der Schutz von Frauen und Kindern Vorrang hat.
Einige Vertreterinnen der Frauen Union fordern sogar den Rücktritt von Spahn, da sein Vorgehen als Widerspruch zur Parteiposition und zu den moralischen Grundsätzen der CDU wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird betont, dass die gesetzliche Lage in Deutschland gut begründet ist und keine Änderungen notwendig sind.

Rechtliche Lage in Deutschland

Leihmutterschaft ist in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz ausdrücklich verboten. Ärzte, die eine Leihmutterschaft herbeiführen, können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden, während die „Wunscheltern“ rechtlich nicht belangt werden. Nach deutschem Familienrecht gilt die Frau, die das Kind geboren hat, als rechtliche Mutter.

Zusammenfassung

Die Frauen Union der CDU steht klar gegen jede Form der Leihmutterschaft in Deutschland. Die Argumente umfassen:

  • Schutz der Frauen vor Ausbeutung und gesundheitlichen Risiken
  • Wahrung der Menschenwürde
  • Vermeidung eines kommerziellen Reproduktionsmarktes
  • Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und ethischen Grundsätze
    Die aktuelle Debatte zeigt, dass die Position der Frauen Union auch in der Partei kontrovers diskutiert wird, insbesondere im Kontext internationaler Praxisfälle wie dem von Jens Spahn.
    Source:
    frauen union leihmutterschaft

38. Parteitag der CDU Deutschlands, Stuttgart, 20.2.2026 – 21.2.2026
Antrag O06: Verbot altruistischer Leihmutterschaft in Deutschland
Antrag O06

 

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Bundespolitik Frauen Union Deutschlands

Weibliche Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine gravierende Menschenrechtsverletzung! Sie ist in Deutschland strafbar, auch wenn sie im Ausland geschieht. Das Bundesfrauenministerium schätzt, dass rund 11.100 minderjährige Mädchen in Deutschland potenziell betroffen sein könnten und weitere bis zu 25.000 Mädchen als gefährdet gelten.
Gerade in Ferienzeiten ist Aufmerksamkeit geboten. Präventive Schutzmaßnahmen sind rechtlich und fachlich geboten, falls konkrete Hinweise vorliegen, dass einem Mädchen im Ausland eine Genitalverstümmelung drohen könnte.
Der Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung informiert über die Strafbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung – auch bei einer Durchführung im Ausland. Er dient vor allem dem Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung in den Herkunftsländern während der Ferienzeiten und kann im Reisepass mitgeführt werden. Er kann den Familien helfen, sich dem gesellschaftlichen und familiären Druck in den Herkunftsländern entgegen zu stellen. Zielgruppe sind primär die bedrohten Mädchen und ihre Familien.
Hilfe gibt es hier:
• Polizei (Rufnummer 110)
• Jugendamt des Wohnorts
• Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (Rufnummer 116016)
Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
vertreten durch die Vorsitzende
Nina Warken MdB
Klingelhöferstr. 8
10785 Berlin
Telefon: 030 / 22070-453
E-Mail: fu@cdu.de
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Allgemein Bundespolitik Frauen Frauen Union Deutschlands

38. Parteitag der CDU in Stuttgart

Der 38. Parteitag der CDU Deutschlands in Stuttgart setzt das klare Signal: Die CDU steht geschlossen hinter Bundeskanzler Friedrich Merz und der unionsgeführten Bundesregierung. Der Bundeskanzler wurde mit starken 91,17 Prozent als Parteivorsitzender wiedergewählt. In seiner Rede beschrieb der CDU-Vorsitzende die Lage: Deutschland muss sich neu aufstellen. Wir müssen Änderungen vorantreiben und alte Gewohnheiten ablegen. Deutschland muss zur Höchstform auflaufen. Mit einem klaren Plan für die Wirtschaft, einer entschlossenen Sicherheitspolitik und einem tiefen Vertrauen in die Innovationskraft der Menschen stellen wir uns den zentralen Herausforderungen.

Wahl Präsidium Bundesvorstand
Nach den Wahlen ist der Bundesvorstand der CDU erstmals zur Hälfte mit 22 Frauen und 22 Männern besetzt. Frauenpower an der Spitze der CDU Deutschlands!
Im Präsidium sind neben der stellv. Generalsekretärin Christina Stumpp, die stellv. Vorsitzenden Silvia Breher, Ines Claus und Karin Prien und die Schatzmeisterin Franziska Hoppermann an Bord. Mit Ina Scharrenbach und Wiebke Winter zusammen ist unsere Vorsitzende Nina Warken weiteres Mitglied des Präsidiums.
Unter den weiteren 26 Mitgliedern des Bundesvorstandes sind 14 Frauen vertreten. Die Frauen Union freut sich besonders über die Wahl ihrer Vorstandsmitglieder Kristy Augustin und Mechthild Heil. Wir gratulieren allen gewählten Frauen zur Wahl in den Bundesvorstand der CDU!

Beschlüsse
Zu den wegweisenden Beschlüssen des 38. Parteitags der CDU zählen auch die Initiativen der Frauen Union der CDU: Die Anträge für Handyschutzzonen an Schulen, zum Schutz von Kinder-Influencern im Jugendarbeitsschutzgesetz, der Weiterentwicklung des neuen Wehrdienstes, einer sauberen Datenlage für Einsatzkräfte im Zivil- und Katastrophenschutz, das Verbot der altruistischen Leihmutterschaft, einem Verhüllungsverbot in der Öffentlichkeit, der Rücknahme der Cannabis-Legalisierung, der Aufnahme der onkologischen Trainingstherapie für alle onkologischen Diagnosen in den Heilmittelkatalog sowie einer Elementarschadenversicherungs-Pflicht als Reaktion auf zunehmende Starkregen- und Hochwasserereignisse wurden alle vom Parteitag beschlossen. Die Einführung der Eizellspende unter klaren Rahmenbedingungen sowie die Erschwerung der einfachen Melderegisterauskunft sowie das Rauchverbot in Autos, sofern Kinder mitfahren, wurde an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion überwiesen.

Wahljahr 2026
Der Parteitag gibt den wahlkämpfenden Verbänden Rückenwind. Wir starten jetzt in den Endspurt, damit am 8. März die CDU in Baden-Württemberg mit Spitzenkandidat Manuel Hagel und am 22. März Gordon Schnieder mit der CDU Rheinland-Pfalz die Landtagswahlen gewinnen. Mit fünf Landtagswahlen 2026 ist das Ziel klar: Die CDU wird weiter Verantwortung übernehmen, von Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz bis Sachsen-Anhalt. Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Am 15. März drücken wir die Daumen für die Kandidatinnen und Kandidaten zu den Kommunalwahlen in Hessen und am 13. September zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen.
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Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Veröffentlichung der Beschlüsse durch die CDU abwarten, bevor wir die Dokumente austauschen. Unsere Anträge wurden von den Delegierten des 38. Parteitags so beschlossen, wie die Antragskommission votiert hat.

Hier finden Sie die Anträge der Frauen Union der CDU Deutschlands an den 38. Parteitag und die Voten der Antragskommission sowie den Gleichstellungsbericht 2026:

DateiÜbersicht der Anträge der Frauen Union der CDU mit Voten der Antragskommission (1 MB)

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
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10785 Berlin
Telefon: 030 – 220 70 453
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Bevölkerungsschutz Frauen Union Deutschlands

Gut geschützt und gerüstet -Bevölkerungsschutz geht uns alle an

Naturkatastrophen wie die Flutkatastrophe im Ahrtal oder der brutale Angriff Russlands auf die Ukraine erfordern ein Umdenken im Bevölkerungsschutz in Deutschland und Europa. Nach der Devise „In einer Katastrophe darf es nicht katastrophal laufen“ brauchen wir eine breite Akzeptanz und Verständnis der Lage bei den Menschen.

Deshalb sagt die FU Braunschweig:
„Wir wollen das persönliche Bewusstsein für Vorsorge und Verhalten in Krisen stärken und mehr Menschen zur Mitarbeit im Bevölkerungsschutz motivieren“, appelliert Dr. Birgit Pohl, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig.

Die Frauen Union der CDU fordert eine gezielte Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit im Bevölkerungsschutz,
im Einzelnen:

  • eine auskömmliche Finanzierung aufgabengerechter Strukturen, insbesondere im Bereich Ausstattung, Ausbildung und Notfallvorsorge,
  • eine systematische Einbindung kommunaler Krisenstäbe in Planungen auf Landes- und Bundesebene sowie in Aus- und Fortbildung,
  • den Aufbau und die Förderung ortsnaher Resilienznetzwerke – für Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe, Notfalltreffpunkte und kommunale Warn- und Informationssysteme,
  • und die Verbesserung der digitalen Ausfallsicherheit in kommunalen Verwaltungen und Infrastruktur für den Ernstfall.

Lesen Sie mehr zu den Forderungen der Frauen Union der CDU im Beschluss des 36. Bundesdelegiertentages: „Gut geschützt und gerüstet – Bevölkerungsschutz geht uns alle an“, den wir hier eingestellt haben.

Foto:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Geschäftsführerin, Claudia Hassenbach
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10785  Berlin
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Braunschweig Frauen Frauen Union Deutschlands

Ein großartiger Erfolg im Kampf gegen Gewalt an Frauen – der Rechtsanspruch kommt!

Braunschweig, 29.01.2025
„Der Rechtsanspruch für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder auf Schutzplätze und Beratung kommt! Dies ist ein großartiger Erfolg und eine gute Nachricht für alle Frauen, die täglich sexualisierte Gewalt durch ihren Partner erleben und Schutz suchen, so Dr. Birgit Pohl, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig, anlässlich der Einigung zum Gewalthilfegesetz heute im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages von Union, SPD und Grünen.
Der Bund wird sich an der Finanzierung des Gewalthilfesystems in Höhe von 2,6 Milliarden Euro beteiligen.
„Damit werden die Länder bei der Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern nicht allein gelassen und finanziell vom Bund unterstützt. Denn Frauen und Kinder brauchen eine sichere Zuflucht vor Gewalt. Damit setzen wir auch erfolgreich die Forderungen der Istanbul-Konvention um, betont die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig.
Die Freude über den Rechtsanspruch auf Schutz und fachliche Beratung für Betroffene von häuslicher Gewalt ist groß.
Bedauerlich ist jedoch, dass die Verhandlungen zum Gesetz zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalt gescheitert sind. Die Frauen Union der CDU fordert seit längerem eine Verschärfung des Strafrahmens und wirksame Maßnahmen zur Einhaltung von Auflagen und Vermeidung von Wiederholungstaten, z.B. elektronische Fußfesseln zur Einhaltung von Näherungsverboten. Hier wollten SPD und Grüne nicht über ihren eigenen Schatten springen und Strafverschärfungen zum Beispiel bei Messerattacken mittragen.

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Frauen Frauen Union Deutschlands Gleichberechtigung Kinderbetreuung

2023 – Das Jahr der Frauen Union

  • Konzept dritter Themenschwerpunkt

„Offensive für Kinderbetreuung und Bildung“
1. Thematischer Schwerpunkt – Zeitraum Mai/Juni
„Offensive für Kinderbetreuung und Bildung“ ist der dritte Themenschwerpunkt in unserem Jahr der Frauen Union 2023.
Im Aktionszeitraum Mai / Juni wollen wir der Frage nachgehen, mit welchen Lösungsansätzen die aktuell schwierige Situation in Kitas verbessert werden kann.
Mütter und Väter erwarten zurecht, dass sie ein bedarfsgerechtes und qualitativ gutes Betreuungsangebot für ihre Kinder vorfinden, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Gerade die Erfahrungen der Pandemie haben gezeigt, wie wichtig der Besuch einer Kita und das Zusammensein mit Gleichaltrigen für die psychische Gesundheit und die frühkindliche Bildung von Kindern sind. Erzieherinnen und Erzieher schlagen Alarm, weil sie angesichts des Personalmangels unter einer immer höheren Arbeitsbelastung leiden und ihrem Betreuungs- und Bildungsauftrag nicht hinreichend nachkommen können.

Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung gestaltet sich angesichts bestehendem und zunehmendem Personal- und Fachkräftemangels sowie angespannter Haushaltssituation in den Kommunen besonders schwierig. In der Regel sind es Mütter, die ihre Arbeitszeit einschränken, wenn das Betreuungsangebot unzureichend ist, – mit allen Konsequenzen für andere zum Teil systemrelevante
Bereiche. Weitere Fachkräfte lassen sich bei diesen ungünstigen
Rahmenbedingungen kurz- und mittelfristig nur schwer gewinnen. Spätestens bei der Einschulungsuntersuchung zeigt sich dann, welchen Nachholbedarf Kinder u.a. in Bezug auf ihre sprachlichen Fähigkeiten haben, denen man längst hätte entgegenwirken können. Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden? Wie kann Chancengerechtigkeit sichergestellt werden? Welche Maßnahmen müssen jetzt rasch auf den verschiedenen politischen Ebenen eingeleitet werden?

Wir wollen Öffentlichkeit herstellen und Aufmerksamkeit für die Themen generieren!

 

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Familienpolitik Frauen Frauen Union Deutschlands Muttertag

Muttertag und Konzept dritter Aktionszeitraum „2023 – Das Jahr der Frauen Union“

Liebe Frauen, liebe Kolleginnen und Kollegen,
anlässlich des Muttertages am 14. Mai 2023 und zur Gestaltung des dritten Aktionszeitraums Mai/Juni in unserem Jubiläumsjahr „2023 – Das Jahr der Frauen Union“ sende ich Ihnen gerne die besten Wünsche.

Die Aktionskacheln und ein Konzept für Veranstaltungen in den Verbänden animiert zu m Mitmachen.
 Mit unserem Thema „Offensive für Kinderbetreuung und Bildung“ greifen wir rund um den Muttertag ein Thema auf, das vielen Eltern aber auch Erzieherinnen und Erziehern unter den Nägeln brennt und das Kommunen vor große Herausforderungen stellt.
Mit Blick auf die Situation der Kitas sind praktikable, pragmatische und verlässliche Lösungen gefordert, die sowohl gute Rahmenbedingungen für die Kinder bieten, Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, Maßnahmen für mehr Personal- und Fachkräfte umfassen und die Kommunen nicht überfordern. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Claudia Hassenbach
Frauen Union der CDU Deutschlands
Geschäftsführerin
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon   +49 30 22070453
E-Mail    fu@cdu.de

Internet   www.frauenunion.de

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Bundespolitik Bundesvorsitz Frauen Frauen Union Deutschlands Frauenrechtskonvention

Solidarität mit Frauen weltweit – Videokonferenz (Webex)

Im Iran kämpfen Frauen unsagbar mutig trotz drohendem Freiheitsentzug und Todesstrafe für ihre Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung. In der Ukraine verteidigen Frauen tapfer ihr Land oder sorgen als Geflüchtete für ihre Kinder und ältere Angehörige auch in Deutschland. In Afghanistan werden Frauen und Mädchen erneut systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängt, vom Bildungssystem und Arbeitsmarkt ausgeschlossen und ihrer Menschenrechte beraubt. Noch immer sind rund 2.700 Êzîdinnen in der Gewalt von Islamisten. Durch das Jahrhunderterdbeben in der Türkei und Syrien sind gerade auch Frauen und Kinder auf besondere Unterstützung angewiesen.

Anlässlich des Jahrestages des Krieges gegen die Ukraine und des Internationalen Frauentages möchten wir über die prekäre Situation von Frauen weltweit, aber auch über ihren Mut und ihre Stärke und unsere Handlungsmöglichkeiten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir wollen die Rechte von Frauen und Mädchen stärken – weltweit.

Solidarität mit Frauen weltweit

Mittwoch, 1. März 2023, 19.00 – 21.00 Uhr

Videokonferenz (Webex)

Die Frauen Union im Gespräch mit:

Zemfira Dlovani, Vorsitzende des Zentralrates der Êzîden in Deutschland
Serap Güler MdB, stellv. Vorsitzende der Enquetekommission „Afghanistan“ und Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages
Neda Soltani, Exil-Iranerin und Autorin von „Mein gestohlenes Gesicht“, Humboldt-Universität Berlin, International Scolar Services
Dr. Brigitta Triebel, Leiterin des Auslandsbüros Ukraine (Charkiw) der Konrad-Adenauer-Stiftung

Bitte melden Sie sich unter veranstaltung-fu@cdu.de an. Sie erhalten den Einwahllink rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Ich freue mich, wenn Sie mit uns und unseren Gästen ins Gespräch kommen.

Ihre
Annette Widmann-Mauz MdB
Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
vertreten durch die Vorsitzende
Annette Widmann-Mauz MdB
Klingelhöferstr. 8
10785 Berlin
Telefon: 030 / 22070-453
Telefax: 030 / 22070-439
E-Mail: fu@cdu.de

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75 Jahre CDU 8.-März-Bündnis Frauen Frauen Union Deutschlands Frauenrechtskonvention

„2023 – Das Jahr der Frauen Union“

Annette Widmann-Mauz, MdB, Foto: Jan Kopetzky

Liebe Frauen,
wir haben „2023 – Das Jahr der Frauen Union“ mit der gezielten Ansprache von Neumitgliedern und Mitgliederwerbung begonnen. Unsere weiteren Aktivitäten in diesem Jahr bieten vielfältige Anknüpfungspunkte, um die Neumitglieder in unsere Arbeit einzubinden und weitere Frauen für eine Mitgliedschaft zu begeistern.

Im zweiten Aktionszeitraum März/April wollen wir anlässlich des Jahrestages des Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und dem Internationalen Frauentag am 8. März den Schwerpunkt auf unsere „Solidarität mit Frauen weltweit“ legen. Dabei geht es uns darum, die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen weltweit einzufordern und sie konkret in ihrer prekären Situation zu unterstützen.

In unserem Konzept sind weitere Informationen und Anregungen für Veranstaltungen und Aktionen zu finden:

2023 – Das Jahr der Frauen Union
Konzept zweiter Themenschwerpunkt – Berlin, 15.02.2023
„Solidarität mit Frauen weltweit“
1. Thematischer Schwerpunkt. „Solidarität mit Frauen weltweit“ ist der zweite Themenschwerpunkt in unserem Jahr der Frauen Union 2023. Inhaltlich führen wir damit unsere Initiativen für ukrainische Frauen und Kinder auf der Flucht sowie für Demokratie und Selbst-bestimmung im Iran konsequent weiter.
Vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine haben wir uns bereits im März 2022 für die humanitäre Hilfe und den Schutz für Frauen und Kinder auf der Flucht eingesetzt. Die Entwicklung zeigt: Wir müssen noch mehr tun!
Seit dem durch Polizeikräfte verursachten gewaltsamen Tod von Jina Masha Amini reißen die Proteste im Iran nicht ab. Den Massendemonstrationen folgten Verhaftungen und Hinrichtungen. Viele Abgeordnete im Europäischen Parlament, dem
Bundestag und den Landtagen haben zwischenzeitlich Patenschaften für politisch Inhaftierte im Iran übernommen und setzen sich so für sie ein.

Die Situation der Frauenrechte in Afghanistan hat sich deutlich verschlechtert. Nachdem den Frauen bereits der Zugang zu Universitäten und Mädchen der Besuch von Oberschulen verboten wurde, eskaliert die Situation. Grundschülerinnen werden nach Hause geschickt und Grundschullehrerinnen sollen nicht mehr arbeiten dürfen. Damit wird das afghanische Bildungssystem destabilisiert, welches vor allem in den Grundschulen von Frauen abhängt.
Der Deutsche Bundestag hat im Januar die Gräueltaten an den Êzîden als Völkermord anerkannt und so u.a. den Blick darauf gelenkt, dass sich Schätzungen zufolge immer noch 2.700 Êzîdinnen in der Gewalt von Islamisten befinden.
Durch das Jahrhundert-Erdbeben in der Türkei und Syrien sind zehntausende Menschen gestorben, Häuser und Infrastruktur sind zerstört. Unzählige Menschen sind mitten im Winter ohne feste Unterkunft und auf Hilfe aus anderen Regionen ihrer Heimatländer und durch die internationale Gemeinschaft angewiesen. Auch hier
gilt unser besonderes Augenmerk der Situation von Frauen und Kindern.
Die Entwicklungen in diesen Krisenregionen sind für die Frauen Union der CDU Mahnung und Auftrag zu Solidarität und konkreter Unterstützung für Frauen weltweit. Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind unerlässliche Grundlage für eine humane Gesellschaft und Frieden weltweit.

2. Termin
Zeitraum März/ April
Der Internationale Frauentag 2023 steht bei uns unter dem Motto „Solidarität mit Frauen weltweit“.
Die Gedenktage anlässlich des Jahrestags des Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und der Internationalen Frauentag am 8. März 2023 sind gute Anknüpfungspunkte, den Blick auf die Situation der Frauen- und Menschenrechte weltweit zu lenken.
Wir wollen Öffentlichkeit herstellen und Aufmerksamkeit für die Themen generieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie „2023 – Das Jahr der Frauen Union“ auf allen Ebenen aktiv mitgestalten und wir so unsere Attraktivität als Vereinigung der CDU nach innen und nach außen im Jubiläumsjahr gemeinsam unterstreichen und noch mehr Frauen von unseren Ideen und Konzepten begeistern und in unsere Gemeinschaft einbinden könnten.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Bundesgeschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Annette Widmann-Mauz MdB
Frauen Union der CDU Deutschlands
Vorsitzende
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon   +49 30 22070453
E-Mail    fu@cdu.de 

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75 Jahre CDU Bundespolitik Flucht Frauen Frauen Union Deutschlands Frauenrechtskonvention Krieg Politische Teilhabe Ukraine

Weihnachtsrundschreiben unserer Vorsitzenden Annette Widmann-Mauz

Annette Widmann-Mauz, Source: Jan Kopetzky,

Liebe Frauen,
2022 war ein Jahr des Umbruchs. Der brutale Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar hat unsägliches Leid über das Land und die Menschen dort gebracht, viel zu viele Leben gekostet und Europa und die Welt tief erschüttert. Viele Frauen sind mit ihren Kindern aus der Ukraine geflüchtet, andere erleben Bombardements, Energieausfälle und mangelnde Versorgung in bitterster Kälte. Die Auswirkungen dieses Krieges durch Flüchtlinge und Nahrungsmittelknappheit sind regional und international zu spüren, – insbesondere bei den direkten Nachbarn in Osteuropa und den ärmsten Ländern des Globalen Südens. Und auch wir sind ganz unmittelbar betroffen: Durch Migration, steigende Energiepreise, Inflation, höhere
Lebenshaltungskosten oder Lieferengpässe.

Im Iran beherrscht das menschenverachtende Vorgehen des Mullah-Regimes seit Wochen die Schlagzeilen. Immer mehr Menschen kämpfen mit unglaublichem Mut und Entschlossenheit für Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe. Frauen legen das Kopftuch ab und bieten dem Regime unter Einsatz ihres Lebens die Stirn.

Auch der Freiheitskampf in Belarus wird maßgeblich von Frauen getragen. So ist die Oppositionelle und Karlspreisträgerin Maria Kalesnikava seit zwei Jahren unter unmenschlichen Bedingungen in einer Strafkolonie inhaftiert.

Mich beeindrucken und berühren diese Entwicklungen sehr. Sie sind für uns Mahnung und Auftrag zu Solidarität und konkreter Unterstützung für Frauen weltweit. Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind unerlässliche Grundlage für eine humane Gesellschaft und Frieden weltweit.

In dieser krisenhaften Zeit – dazu nach zwei Jahren Corona-Ausnahmezustand – wäre es besonders wichtig gewesen, eine entscheidungs- und handlungsstarke Bundesregierung zu haben. Die Ampel hingegen hat enttäuscht. Chancen wurden verpasst, Vertrauen zerstört. Zögern und Zaudern, fehlende Kompetenz und handwerkliche Fehler dominierten das erste Jahr der neuen Regierung.

Deutschland ist ein starkes Land. Doch damit das so bleibt, braucht es
mehr: Eine bessere Regierung und eine starke Opposition. Die CDU leistet dazu ihren konstruktiven Beitrag. Das hat die Union nicht nur bei der Verabschiedung des Milliarden-Sonderprogramms für die Bundeswehr oder bei der Ausgestaltung des Bürgergelds mit dem Grundsatz von „Fördern und Fordern“ gezeigt, sondern auch von der Verlängerung des Sprach-Kita-Programms bis zu einer Förderrichtlinie zur Erforschung der Endometriose.

Für uns als Frauen Union war das Jahr besonders durch die Vorbereitungen auf den 35. Parteitag der CDU in Hannover geprägt. Mit den Beschlüssen über die Ergebnisse der Struktur- und Satzungskommission mit der Frauenquote und weiteren Maßnahmen hat die CDU ein klares Signal für eine neue Willkommenskultur für Frauen ausgesandt. Seit 1986, also seit fast 40 Jahren, diskutierte unsere Partei über die Einführung einer Quote. Von freiwilligen Selbstverpflichtungen über das Quorum bis zur festen Quote war es ein langer und steiniger Weg. Die Widerstände im Vorfeld waren groß. Doch mit unermüdlichem Elan und Beharrlichkeit haben wir sinnbildlich Mauern durchbrochen. Dabei haben unsere Argumente und die sachlich-faire Kommunikation, unser Mut und Selbstbewusstsein die Delegierten schließlich überzeugt. Ich danke allen von Herzen, die sich mit eingesetzt und nach Kräften unterstützt haben. In unserem CDU-Statut, das im Januar 2023 in Kraft tritt, ist jetzt verankert „Männer und Frauen sollen an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten gleich beteiligt sein.“ Das ist ein Riesenerfolg! Darauf können wir sehr stolz sein.

Dabei stehen bleiben, können und wollen wir aber nicht. Jetzt geht es darum, die Beschlüsse in den CDU-Verbänden auch mit Leben zu erfüllen und uns weiter aktiv in die Diskussion zum neuen Grundsatzprogramm einzubringen. Auch die Diskussion und die Beschlüsse zur Grundwertecharta haben gezeigt, wie wichtig unsere Sicht darauf und unsere Beiträge zu Gleichberechtigung und Gleichstellung waren.

Die Frauen Union ist seit 75 Jahren das starke Frauen-Netzwerk in der
CDU. Dieses Jubiläum feiern wir bundesweit unter dem Motto „2023 –
Das Jahr der Frauen Union“. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen zu ausgewählten thematischen Schwerpunkten wollen wir über alle Verbände hinweg dieses Jahr gemeinsam gestalten. Höhepunkt wird dann unser erster Bundesdelegiertentag in Präsenz nach Corona im September sein.

Unser Ziel ist: Wir wollen noch mehr Frauen von unseren Ideen und Konzepten überzeugen und für unsere Gemeinschaft begeistern. Dazu starten wir am 25. Januar 2023 mit unserer Auftaktveranstaltung als erstem bundesweiten Neumitgliedertreffen.

Frauen sind wichtige Akteurinnen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre Sichtweisen, ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Potentiale sind notwendig für jede Gesellschaft. Frieden, Wohlergehen und Zukunft gibt es nur mit ihnen. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Beitrag in der Frauen Union der CDU dazu leisten – vor Ort, im Land und weltweit.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten und ein gesegnetes friedliches Jahr 2023!

Herzlich
Ihre Annette Widmann-Mauz

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
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Telefon 030/22070-453, Telefax 030/22070-439
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