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Frauen frauenORT Gleichberechtigung Kultur Stadtpolitik Veranstaltung

EINLADUNG: frauenORT in Braunschweig

Gleichstellungsreferat Braunschweig
Zur Eröffnung des frauenORTES Martha Fuchs · Braunschweig

Samstag, 1. Oktober 2022
17.00 Uhr
in der Dornse des Altstadtrathauses
Altstadtmarkt

Braunschweig ist hiermit die erste Stadt im Rahmen
der Initiative frauenORTE Niedersachsen, die mit
Martha Fuchs einen dritten frauenORT eröffnet.

Anmeldungen bis zum 26. September 2022,
per E-Mail an: gleichstellungsreferat@braunschweig.de

Nach den Redebeiträgen laden wir Sie ein, den besonderen
Anlass bei Sekt und Snacks gemeinsam mit uns zu feiern.
Wir halten uns an die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen.
Wir freuen uns auf Sie.

Herzliche Grüße

Marion Lenz, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Braunschweig
Regina Blume, Vorsitzende der Gedenkstätte Friedenskapelle

____________________

Martha Fuchs (1892 -1966) stammte aus Bautzen, lebte aber fast
50 Jahre in Braunschweig, wo sie schon in der Weimarer Republik als Kommunal- und Landespolitikerin für die SPD tätig war.
In der Zeit des Nationalsozialismus verlor sie ihre Arbeit, wurde verfolgt und schließlich im Frauen-KZ Ravensbrück inhaftiert. Sie überlebte nur knapp und blieb gesundheitlich geschädigt.
Nach ihrer Rückkehr nach Braunschweig wirkte sie in der Kommunal- und Landespolitik beim Aufbau demokratischer Strukturen mit. Sie war die erste Nachkriegsministerin in Deutschland im Land Braunschweig, das in Niedersachsen aufging. Die Krönung ihrer politischen Arbeit war ihre Zeit als Braunschweigs erste und bis heute einzige Oberbürgermeisterin von 1959 bis 1964.
frauenORTE Niedersachsen ist eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V., die Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten lebendig werden lässt und in der breiten Öffentlichkeit bekannt macht.

http://www.frauenorte-niedersachsen.de

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Frauen Gleichberechtigung Veranstaltung

Veranstaltungsankündigungen Frauenportal

Liebe Frauen, liebe Kolleginnen, sehr geehrte Damen und Herren,
im Frauenportal finden Sie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen:  https://www.braunschweig.de/leben/frauen/aktuelles.php

Insbesondere möchten wir Sie auf zwei Termine hinweisen:
·        Am 14. September präsentiert das Gleichstellungsreferat den Dokumentarfilm ALICE SCHWARZER um 19 Uhr im Universum Filmtheater. Der Film wurde beim Grazer Filmfest DIAGONALE als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

·        Am 1. Oktober wird der dritte Braunschweiger frauenORT feierlich eröffnet. In der Dornse des Altstadtrathauses werden Leben und Wirken von MARTHA FUCHS, der bisher einzigen Oberbürgermeisterin Braunschweigs, gewürdigt.

Zu beiden Veranstaltungen möchten wir Sie herzlich einladen.

Und hier noch ein Hinweis auf eine spannende Veranstaltung im Vorfeld der Landtagswahlen:
Podiumsdiskussion „Frauen entscheiden die Wahl!“
Am Mittwoch, 7. September 2022 von 16.00 – 18.30 Uhr
Restaurant Leineschloss, Leinesaal, Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover.

Source: Marion Lenz
Gleichstellungsbeauftragte
Stadt Braunschweig
Gleichstellungsreferat
Platz der Deutschen Einheit
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 470  21 00
Mobil: 0162 24 93 068
Fax: 0531 470  22 88
E-Mail: marion.lenz@braunschweig.de

Web-Seite: http://www.braunschweig.de/frauen

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50 Frauenquote Braunschweig Frauen Frauenrechtskonvention Führungspositionen Gleichberechtigung

Einladung für Vernetzungstreffen von Politikerinnen in Braunschweig

Liebe Politikerinnen,

mit welchen Rollenklischees werden Politikerinnen konfrontiert? Was fordern Frauen von Politik? Was verbindet Frauen aus allen Parteien?
Ich möchte Sie herzlich zu einem ersten Vernetzungstreffen einladen, bei dem wir diese Fragen diskutieren wollen,

Samstag, den 17.09.2022
von 10:00 – 11:30 Uhr
bei einer Tasse Kaffee und Laugengebäck
im Ratssaal, Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig.

Dies soll die Grundlage bilden für die weitere Planung. Denn Strategien liegen nicht nur auf einer Individuellen Ebene (Schulungen, Coaching), sondern müssen auch die Strukturen verändern. Und das geht nur gemeinsam.

Bei der letzten Demokratiekonferenz haben sich einige politisch aktive Frauen bereits mit Strukturen und konkreten Strategien beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass eine gute Vernetzung für politische Arbeit unerlässlich ist. Gerade Frauen neigen aber dazu, die Vernetzung zurückzustellen zugunsten der Arbeit, die getan werden muss. Deshalb sollte ein solches Impulstreffen noch in diesem Jahr stattfinden.

Hintergrund ist auch die empirische Untersuchung „Parteikulturen und die politische Teilhabe von Frauen“ von Helga Lukoschat und Renate Köche, mit Handlungsempfehlungen an die Parteien. Die Situation von Politikerinnen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Politikerinnen berichten über ihre Erfahrungen:

*        ihre Kompetenzen werden angezweifelt, sie werden auf ihr Aussehen reduziert, verniedlicht
*        sie werden mit z. T. widersprüchlichen Rollenerwartungen konfrontiert
*        sie werden unterbrochen, lächerlich gemacht, weniger zitiert
*        sie werden sexuell belästigt

Aktuell gibt es im Rat der Stadt Braunschweig einen Frauenanteil von 44 %- das ist sehr gut! Aber trotzdem gilt, dass Frauen in Parteien, Parlamenten, Führungspositionen und Entscheidungsgremien auf allen Ebenen von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft nach wie vor unterrepräsentiert sind.

Für die kommende Landtagswahl fordern die LAG Gleichstellung und der Landesfrauenrat Niedersachsen deshalb in ihren Wahlprüfsteinen u.a.:
✔ Ein Paritätsgesetz, damit Frauen und Männer in den Parlamenten auf Landes- und kommunaler Ebene zu gleichen Teilen vertreten sind
✔ Paritätische Besetzung von Gremien und Regierungsämtern
✔ Frauen in Führungspositionen stärken und sichtbar machen
✔ Abbau von Rollenstereotypen bei der Besetzung von Gremien und der Vergabe von Führungspositionen
✔ Empowerment von Frauen und Sensibilisierung von Männern, um gemeinsam Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen
✔ Eine geschlechtergerechte Engagementstrategie

Deshalb hier noch ein Hinweis auf eine spannende Veranstaltung im Vorfeld der Landtagswahlen:

Podiumsdiskussion „Frauen entscheiden die Wahl!“
Am Mittwoch, 07. September 2022
von 16.00 – 18.30 Uhr

Restaurant Leineschloss,
Leinesaal, Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover.

 

Für die Vorbereitung des Treffens am 17.9. würden wir uns über eine Anmeldung bis zum 12. September freuen: gleichstellungsreferat@braunschweig.de <mailto:gleichstellungsreferat@braunschweig.de>

Herzliche Grüße
Marion Lenz
Gleichstellungsbeauftragte

Stadt Braunschweig
Gleichstellungsreferat
Platz der Deutschen Einheit
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 470  21 00
Mobil: 0162 24 93 068
Fax: 0531 470  22 88
E-Mail: marion.lenz@braunschweig.de
Web-Seite: http://www.braunschweig.de/frauen

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Frauen Gleichberechtigung Termine Veranstaltung

Frauenpolitischer Sommerempfang des Gleichstellungsreferates in der Dornse

Foto: Marion Lenz, Quelle: Gleichstellungsreferat der Stadt BS

Samstag, 2. Juli 2022

Uhrzeit: 10.00 – 12.00 Uhr 

Liebe Frauen, wir laden Sie herzlich zu unserem Frauenpolitischen Sommerempfang ein.

Bei einem Glas Sekt blicken wir auf die aktuelle frauenpolitische Situation und informieren über Herausforderungen und die Themen des Gleichstellungsreferates.

Wir freuen uns auf Bürgermeisterin Cristina Antonelli-Ngameni, die ein Grußwort sprechen wird.

Als Referentin wird Silke Schirmer das Thema „Zwischen Wandel und Wahnsinn“ unterhaltsam aufbereiten.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen und einen inspirierenden Vormittag! Herzliche Grüße, Marion Lenz

Liebe Grüße
i.A.
Ulrike Adam
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 470 2216
Mobil: 0162-2493470
Email: ulrike.adam@braunschweig.de

www.braunschweig.de/gleichstellungsreferat
Hier finden Sie alles:

www.braunschweig.de/frauen

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Frauen Frauenrechtskonvention Gleichberechtigung Landespolitik Parität

FU Landesverband Braunschweig

Ein toller Delegiertentag der Frauen Union des Landesverbandes Braunschweig in Salzgitter.  Das erste Mal wieder in Präsenz.  Der Film „Die Unbeugsamen“ und das Bürgerkino in der Angerpassage  in Salzgitter haben uns begeistert.  Die aktuellen politischen Themen wurden intensiv diskutiert und immer wieder ein inhaltlicher Zusammenhang mit dem Film hergestellt.  Vielen Dank an die Organisatorinnen.

#FRAUENUNION #WEITERSPRINGEN #CDU
Text: Dorothea Dannehl

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Bundespolitik CDU Bundesvorstand Frauen Frauen Union Deutschlands Gleichberechtigung Parteivorsitz Vorstand

Umfrage zum CDU-Vorsitz

Der Weg zum neuen CDU-Vorsitz − der Kandidatencheck der Frauen Union.
Lernen Sie die Kandidaten für den CDU-Vorsitz besser kennen. Bis zum 16. Dezember posten wir regelmäßig Umfragen in unserer Insta-Story zu unserer Volkspartei CDU und politischen Themen. Hier veröffentlichen wir die Antworten der Kandidaten Prof. Dr. Helge Braun , Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Es gibt ein tägliches Update.
Welche 3 Themen muss die CDU zuerst anpacken?
Antworten
Prof. Dr. Helge Braun:
1. Antwort auf den Ampel-Koalitionsvertrag formulieren
2. Alltagsprobleme hart arbeitender Bevölkerung mit klaren Antworten adressieren (Arbeitsplatzsicherheit, Alterssicherung, Mietpreisentwicklung …)
3.Chancen der jungen Generation definieren (Aufstiegschancen, Bildung, …)
Friedrich Merz:
1. Kampagnen- und Unterstützungsfähigkeit des KAH für die Wahlkämpfe im Jahr 2022 herstellen.
2. Die Arbeit an einem neuen Grundsatzprogramm wieder aufnehmen.
3. Oppositionsstrategie mit der Bundestagsfraktion abstimmen.
Norbert Röttgen:
1. Geschlossenheit. Nur als Team sind wir stark.
2. inhaltliche Erneuerung unserer Partei. Unser Kompass bleibt das C, unser Standort die gesellschaftliche Mitte.
3. Modernisierung der Parteiorganisation – Kampagnenfähigkeit unter den digitalen Bedingungen von heute
Vorschläge der CDU-Struktur- und Satzungskommission?
1. Müssen so kommen
2. Lehne ich so ab
3. Braucht es Alternativen
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Müssen so kommen
Friedrich Merz: Ein sehr guter und notwendiger Beitrag zur Modernisierung der Partei
Norbert Röttgen: Bin ich dafür
Was muss sich in der CDU verändern?
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun:
1. Neuen, vertrauensvollen Stil der Zusammenarbeit entwickeln
2. Inhaltliche Erneuerung, insbesondere bei strittigen Themen mit Beteiligung der Mitglieder vorantreiben
3.Organisatorische Neuaufstellung zur Mitmachpartei
Friedrich Merz:
1. Der Umgangston und das Miteinander
2. Die Arbeit an den politischen Themen
3. Die Einbeziehung der Mitglieder in den Meinungsbildungsprozess
Norbert Röttgen:
1. Die CDU muss weiblicher werden.
2. Die CDU muss jünger werden.
3. Die CDU muss digitaler werden.
Mehr Frauen als CDU-Mitglieder gewinnen wir mit…?
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun:
1. …einer offenen Kultur für neue Mitglieder, gerade junge Leute und Frauen
2. …der Vereinbarkeit von Ehrenamt mit Familie und Beruf
3. …einer Politik, die Frauen anspricht, auf allen Ebenen
Friedrich Merz:
1. Interessanten Themen
2. Offene Diskussionen
3. Rücksicht auf die Familien
Norbert Röttgen:
1. Mit einer Kultur der Offenheit und Gleichberechtigung.
2. effizienteren und familienfreundlichen Arbeitsstrukturen in unserer Partei (z.B. Teilnahmemöglichkeit an jeder Sitzung auch digital)
3. stärkerer Unterstützung der berechtigten Anliegen der Frauen (z.B. gleicher Lohn, Mütterrente)
Frauenquoten für CDU-Vorstände?
1. Ja
2. Nein
3. Noch unentschieden
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Ja
Friedrich Merz: Ja, wenn wir nur so das Ziel erreichen, das wir alle wollen.
Norbert Röttgen: Ja
Eine „Quotenfrau“ ist für mich?
1. Ein Schimpfwort
2. Eine Frau wie jede andere
3. Eine unzutreffende Kategorie
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Eine unzutreffende Kategorie
Friedrich Merz: Eine unzutreffende Kategorie
Norbert Röttgen: Eine Quote macht eine Frau nicht zur Quotenfrau.
Ein Gleichstellungscheck für Gesetze ist
1. Sinnvoll
2. Überflüssig
3. Ich weiß es nicht
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Überflüssig
Friedrich Merz: Sinnvoll
Norbert Röttgen: In bestimmten Fällen sinnvoll & geboten
Gendersprache?
1. Geht gar nicht
2. Nehme ich sehr ernst
3. Jedem*r, wie es gefällt
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Geht gar nicht
Friedrich Merz: Jedem*r, wie es gefällt
Norbert Röttgen: 4. Ich lege Wert darauf, Frauen & Männer gleichermaßen anzusprechen, brauche dafür aber keinen Genderstern.
Paritätisch besetzte Listen für öffentliche Wahlen?
1. Lehne ich ab
2. Unterstütze ich
3. Da haben wir nicht genügend Frauen
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Lehne ich ab
Friedrich Merz: Könnte ein Weg sein.
Norbert Röttgen: Sind erstrebenswert.
Doppelspitzen in Vorständen sind
1. Sinnvolle Aufteilung von Führungsverantwortung
2. Links-grüne Träumerei
3. Als Option denkbar
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Entbehrlich bei guter Arbeitsteilung und moderner Führungskultur in Vorständen
Friedrich Merz: In Ausnahmefällen denkbar
Norbert Röttgen: Nicht authentisch CDU
Klimapolitische Glaubwürdigkeit gewinnt die CDU mit…
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun:
1. dem klaren Bekenntnis zu den Klimazielen von Paris
2. Wegen dorthin, die Deutschland als Industriestandort erhalten
3. Offenheit für technologischen Wandel
Friedrich Merz:
1. Offener Diskussion
2. Guten Ideen, zum Beispiel zu neuen Technologien
3. Widerspruchsfreien und ganzheitliche Konzepten.
Norbert Röttgen:
1. Konzepten für Klimaschutz, der marktwirtschaftlich ist und gesellschaftliche Akzeptanz schafft.
2. einer überzeugenden Klimaaußenpolitik.
3. Personen, die das Thema glaubhaft verkörpern.
Im Hinblick auf den Klimawandel Kernkraftwerke länger laufen lassen
1. Ist zur zuverlässigen Stromversorgung notwendig
2. Ist unverantwortlich und auch nicht notwendig
3. Sollten wir ergebnisoffen diskutieren
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: 2. Ist unverantwortlich und auch nicht notwendig
Friedrich Merz: Ist jetzt zunächst eine Frage, die die neue Bundesregierung beantworten muss.
Norbert Röttgen: Schafft zusätzliche, ungelöste Probleme
Existenzgründungen und StartUps von Frauen fördern wir durch…
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun
1. Masterclasses wie „Makers of tomorrow“
2. Frauen als Vorbilder
3. Netzwerke und Mentorenprogramme für Frauen
Friedrich Merz
1. Bessere Bildung in Sachen Wirtschaft in unseren Schulen
2. Mehr Frauen in „Männerberufen“
3. Gezielte Förderung von Netzwerken
Norbert Röttgen
1. Wir müssen für Frauen & Männer in gleicher Weise die Bedingungen für Existenzgründungen verbessern.
2. Nicht nur zum Start sondern auch in der darauffolgenden Wachstumsphase braucht es besseren Zugang zu Risikokapital.
3. Reduzierung von Bürokratie und steuerliche Förderung.
Um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu schließen, braucht es…
Antworten
Prof. Dr. Helge Braun.
1. eine gleichere Aufteilung der Familienarbeit
2. die Selbstverständlichkeit, dass Familienauszeiten nicht zum Karrierekiller werden
3. mehr Frauen in MINT-Berufen
Friedrich Merz:
1. Mehr Verantwortungsbewusstsein der Tarifvertragsparteien
2. Berücksichtigung von Familienzeiten in den Tarifverträgen (keine Ausfallzeiten in den Altersstufen)
3. Gesetzliche Klarstellung
Norbert Röttgen:
1. Gesetzlichen Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
2. Tarifverträge in frauendominierten Berufen.
3. Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Für einen Lohnatlas für alle Bundesländer
1. ist es höchste Zeit
2. besteht keine Notwendigkeit
3. Ich weiß es nicht
Antworten
Prof. Dr. Helge Braun: Ist es höchste Zeit
Friedrich Merz: Gibt es gute Gründe
Norbert Röttgen: Ist ein gutes Instrument für Lohntransparenz, nicht zuletzt auch in Hinblick auf die existierende Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen.
Sind Sie für die Abschaffung der Lohnsteuerklasse V?
1. Ja, es wird Zeit
2. Nein, ist nicht notwendig
3. Ich weiß es nicht
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Nein, ist nicht notwendig
Friedrich Merz: Gibt es gute Gründe
Norbert Röttgen: Ja, im Rahmen einer die Mitte entlastenden Reform des Einkommensteuerrechts.
Mini-Jobs sollten
1. nur noch für Schüler, Studierende und Rentner möglich sein
2. weiter ausgeweitet werden
3. genauso bleiben, wie sie sind
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun:  genauso bleiben, wie sie sind
Friedrich Merz: erhalten bleiben, aber nicht als Ersatz für SV-pflichtige Arbeitsverhältnisse und nur mit zusätzlicher Komponente für die Altersversorgung
Norbert Röttgen: immer wieder auf Anpassungsbedarf überprüft werden
Um die Alterssicherung von Frauen zu verbessern, braucht es
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun:
1. eine zukunftssichere Rentenversicherung für alle
2. die Selbstverständlichkeit, dass Familienauszeiten nicht zum Karrierekiller werden.
3. Anerkennung zum Beispiel von Familien- und Pflegezeiten
Friedrich Merz:
1. Beseitigung der Lohnunterschiede (s.o.)
2. Bessere betriebliche AV (portabel!)
3. Bessere Möglichkeiten der privaten AV
Norbert Röttgen:
1. mehr sozialversicherungspflichtige Vollbeschäftigung von Frauen.
2. gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die Mütterrente
1. reicht so aus, wie sie ist
2. war ein großer Fehler
3. muss bis zum vollen 3. Punkt ausgebaut werden
Prof. Dr. Helge Braun: reicht so aus, wie sie ist
Friedrich Merz: wünschenswert, wenn finanzierbar
Norbert Röttgen: muss bis zum vollen 3. Punkt ausgebaut werden
Brauchen wir die Rente mit 68?
1. Ja, sonst bleibt das Rentensystem nicht stabil
2. Nein, wir ergreifen andere Maßnahmen
3. Weiß ich nicht
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Nein,  wir brauchen flexiblere Übergänge
Friedrich Merz: Wir sollten zurück zur Rente mit 67, sonst ist die RV nicht mehr finanzierbar
Norbert Röttgen: Nein, wir ergreifen andere Maßnahmen
Brauchen wir eine Impfplicht gegen das Coronavirus?
1. Ja, sonst besiegen wir das Virus nicht
2. Nein, es ist ein zu starker Eingriff in Freiheitsrechte
3. Ja, für bestimmte Berufsgruppen und Einrichtungen
4. Ich weiß es nicht
Antworten:
Prof. Dr. Helge Braun: Ja, für bestimmte Berufsgruppen und Einrichtungen
Friedrich Merz: Ja, für bestimmte Berufsgruppen und Einrichtungen und eine konsequente Anwendung von 2 G in so vielen Bereichen wie möglich.
Norbert Röttgen: Ja, für bestimmte Berufsgruppen und Einrichtungen. Außerdem plädiere ich dafür, jetzt die verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer allgemeinen Impfpflicht zu prüfen.
Source:
Umfrage zum CDU-Vorsitz | Frauen Union der CDU Deutschlands
Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030 – 220 70 453
Fax: 030 – 220 70 439
E-Mail: fu@cdu.de

 

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8.-März-Bündnis Frauen Gleichberechtigung Parität Politische Teilhabe Stadtpolitik Stärkung von Frauen

Frauenpolitischer Forderungskatalog 2021

Pressemitteilung des 8.März-Bündnisses,
der regionalen Initiative zum Internationalen Frauentag

Es ist höchste Zeit! Die im Grundgesetz verankerte
Geschlechtergerechtigkeit in der nächsten Legislaturperiode
endlich zu verwirklichen, das ist die gemeinsame Forderung
des Braunschweiger 8.März-Bündnisses, eines
Zusammenschlusses von Braunschweigerinnen aus Parteien, Gewerkschaften, der Sozialen Arbeit, sowie aus verschiedenen Vereinen, Projekten und Institutionen.
28 Frauen aus zwanzig verschiedenen Arbeitszusammen-hängen haben in diesem Jahr gemeinsam eine Publikation erarbeitet. Der Katalog umfasst zu zehn wichtigen
Themenkomplexen insgesamt knapp über hundert Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
Die Themen, die unter gleichstellungspolitischen Aspekten bearbeitet wurden, wurzeln in den unterschiedlichen Wirkungsfeldern der beteiligten Frauen. So konnten fundiertes Fachwissen und jahrelange Erfahrung in die Forderungen einfließen. Die Ergebnisse dieser Erarbeitung sind als Diskussionsgrundlage für den Rat der Stadt und für die Stadtgesellschaft gedacht.
Sie sollen der gleichstellungspolitischen Arbeit auf kommunaler Ebene Rückenwind geben.
Am 16. November 2021 wurde der Forderungskatalog dem neugewählten Rat der Stadtüberreicht und steht der Öffentlichkeit unter www.braunschweig.de/achter-maerz-buendnis zu Verfügung.
Karin Östen, Brigitte Riedel und Ulrike Adam
für das Braunschweiger 8.März-Bündnis
Bündnispartnerinnen 2021:
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ASF
Amnesty International Braunschweig
Bündnis 90/Die Grünen
DIE LINKE
DGB Kreisfrauenausschuss
Feministisches Bündnis Braunschweig
Frauenberatungsstelle e.V.
Frauenbibliothek der TU Braunschweig
Frauenhaus
Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V.
frauenBUNT e.V.
Frauen Union Kreisverband CDU Braunschweig
Frauenverband Courage
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig
Internationaler Frauengesprächskreis
KirchenFrauenKonvent der Ev.-lutherischen Landeskirche Braunschweig
LSBTI*-Koordinationsstelle der Stadt Braunschweig
Mädchenarbeitskreis der Stadt Braunschweig (MAK)
Mütterzentrum/ MehrGenerationenhaus
Pro familia Braunschweig
Refugium Flüchtlingshilfe
SisterAct/ Frauengruppe der Friedenskirche
Ver.di – Ortsfrauenrat Braunschweig
Wirtschaftsfrauen Region Braunschweig e.V

Foto: Quelle
Ulrike Adam
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte
Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig

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50 Frauenquote Braunschweig Bundespolitik Carsten Müller Frauenrechtskonvention Gleichberechtigung Nordisches Modell Parität Politische Teilhabe

Digitaler FU-Talk mit unserem Bundestagsabgeordneten Carsten Müller, MdB

Die Frauen Union des CDU Landesverbandes Braunschweig hatte heute Carsten Müller im Videotalk zu Gast.
Müller machte den Auftakt zu insgesamt fünf Talks mit den Kandidierenden (es folgen Andreas Weber, Holger Bormann, Dr. Roy Kühne und Ingrid Pahlmann) aus unserer Region für die Bundestagswahl im Herbst 2021.

Moderiert von der Vorsitzenden des CDU Landesverbands
Braunschweig Marion Övermöhle-Mühlbach, präsentierte sich der 51-jährige Rechtsanwalt Carsten Müller als Bundestagskandidat. Müller vertritt seit 2013 (sowie 2005 bis 2009) erfolgreich die Braunschweiger Interessen in Berlin. Als Kreisvorsitzender der CDU Braunschweig, Mitglied im Präsidium der CDU Niedersachsen und Mitgliederbeauftragter sowie Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist Müller bestens vernetzt und hat immer ein offenes Ohr an und für die Basis.

Müller nahm Stellung zu den Themen Frauenquote, dem Helene Weber Preis, der Istanbul Konvention und einer Thematik mit der die FU BS sich besonders eingehend beschäftigt: Prostitution.
Ein anregender Austausch mit intensiver Diskussion besonders zu Letzt genanntem Top. Wir sind uns einig, dass im Bereich Prostitution noch ein erheblicher Aufklärungsbedarf notwendig ist und wir uns erst am Anfang einer Diskussion zur Einführung des sog. „Nordischen Modells“ befinden.

Wir danken allen und besonders Carsten Müller für die Teilnahme an der heutigen Veranstaltung.
Die Frauen Union Braunschweig unterstützt Carsten Müller im Bundestagswahlkampf und wünscht viel Erfolg. Die weitere Vertretung Braunschweiger Interessen ist gerade für unsere Region, die ein wichtiger Forschungs- und Wissenschaftsstandort ist, essentiell.
Gemeinsam.Erfolgreich.FürBraunschweig.

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Familienpolitik Frauen Gleichberechtigung Nordisches Modell Politische Teilhabe Wahlen Wahlkampf

Forderungen der Frauen Union der CDU Deutschlands für das Wahlprogramm der Union

Berlin, 19.05.2021
Beschluss des Vorstands der Frauen Union der CDU Deutschlands

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Staat, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und auf allen politischen Ebenen ist nicht nur Verfassungsauftrag, sondern Grundvoraussetzung für das Gelingen unserer Demokratie. Frauen tragen unsere Demokratie durch ihr Engagement und ihr Wahlverhalten. Sie neigen weniger zu Extremen und wirken so stabilisierend ge-rade auch in Krisen.
Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine Stabilisierung und Fortentwicklung der Gleichstellungspolitik ist, damit Frauen ihre Potenziale voll einbringen können und nicht wieder in alte Rollenmuster gedrängt werden.
Dennoch bleibt die Beteiligung von Frauen in der Politik und der Stand der tatsächlichen Gleichberechtigung in vielen Bereichen noch immer hinter der Verfassungsnorm „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ zurück. Das entspricht weder den Kompetenzen und Wünschen von Frauen noch
unserem christdemokratischen Anspruch.
Frauenfeindliche Weltbilder finden in rechtsextremistischen Gruppen oder der sogenannten Incel-Bewegung zunehmend Anhänger. Frauen werden beschimpft, herabgewürdigt und mundtot gemacht, nur weil sie Frauen sind.
Das gefährdet nicht nur die Durchsetzung der tatsächlichen
Gleichberechtigung, sondern auch unsere Demokratie. Dem müssen wir aktiv Einhalt gebieten. Denn die direkte Ansprache und die selbstverständliche Teilhabe von Frauen sind Grundvoraussetzung für unser Verständnis von
repräsentativer Demokratie. Frauen haben das Recht angesprochen und vertreten zu sein. Frauen müssen sichtbar sein und Gestaltungsmacht haben.
Gleichstellung muss deshalb selbstverständlicher Bestandteil der Politik der Union in allen Bereichen sein.

Diese Forderungen müssen dazu in den jeweiligen Kapiteln des Wahlprogramms der Union aufgenommen werden:

1. einen Nationalen Aktionsplan Familie zur Entwicklung und kontinuierlichen Begleitung familien- sowie kinder- und jugendpolitischer Konzepte und Vorhaben von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden
2. den raschen Ausbau und die stärkere Vernetzung der Kind– und Jugendsozialarbeit
3. mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld
4. ein lebensphasenorientiertes, flexibles Familien- und Lebensarbeitszeitkonto
5. die Bezahlung nach Tarifvertrag in der Pflege, die Tätigkeit von Betreuungs- und Pflegekräften (24-Stunden-Betreuungs-kräfte) in Privathaushalten rechtlich absichern, faire Bezahlung in sozialen Berufen
6. mehr Frauen als Gestalterinnen und Wegbereiterinnen der Digitalisierung. Ein bundesweites Modellprojekt zur Erprobung phasenweisen geschlechtsspezifischen Unterrichts in den naturwissenschaftlichen Fächern.
7. die Förderung von gemischten Teams, Existenz-gründungen und mehr StartUps auch von Frauen
8. die Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes, die Anpassung von Berufsbildung und Arbeitsplatz-bewertungen sowie faire Entlohnung
9. den Zugang zur Arbeitslosenversicherung für Selbständige, eine Pflichtversicherung für Solo-selbständige
10. die Beschränkung der sozialversicherungsrechtlichen Sonderregelungen bei Mini-Jobs auf Schüler, Studierende und Menschen im Rentenbezug
11. die Steigerung der Attraktivität und Ausbau der Beschäftigung am Arbeitsplatz Haushalt
12. die ersatzlose Streichung der Lohnsteuerklasse V
13. mehr Schutz gegen Hass, Hetze und Gewalt gegen Frauen durch spezifische Erfassung der Gewaltmotive in der amtlichen Krimialstatistik, antragslose Ermittlung und Verfolgung von entsprechenden Straftaten im Netz, wirksamere Ermittlungsbefugnisse und mehr Verantwortlichkeiten bei Plattformbetreibern
14. das Verbot der Prostitution von Heranwachsenden unter 21 Jahren und mit schwangeren Frauen sowie Einführung einer Freierstrafbarkeit für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen mit Heranwachsenden und schwangeren Frauen
15. die Umsetzung der UN-Resolution 1325 zur vollständigen und gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Friedens- und Sicherheitsprozessen
16. die Reform des Bundeswahlrechts, die Modernisierung der Parlamentsarbeit und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Mandat.
Quelle:
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV
Claudia Hassenbach
Bundesgeschäftsführerin
Bundesgeschäftsstelle der Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstr. 8
10785 Berlin
Telefon: 030 / 22070-453
Telefax: 030 / 22070-439
E-Mail: fu@cdu.de

 

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8.-März-Bündnis Frauen Gleichberechtigung Termine

Frauen Union Beitrag zum Internationalen Frauentag

Mit einem Online-Workshop zum Internationalen Frauentag zeigte die FU Präsenz.
Die FU ist eine der 24 Bündnispartnerinnen des 8. März-Bündnis Braunschweig.
Frau Dr. Stefanie Franke als Referentin führte in die Grundlagen der Rhetorik ein.
Zahlreiche Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen waren dabei, um zu erfahren, wie Ihre Anliegen zum Erfolg gebracht werden können und wie wichtig Fakten und Informationen für die erforderliche Redegewandtheit sind. Insbesondere bei der beruflichen Kommunikation spielt die Rhetorik eine wichtige Rolle.
Im Workshop wurden Möglichkeiten gezeigt, wie Ausdruckskraft verbessert und frau souverän und selbstsicher auftreten kann.
Geplant ist ein praktischer Teil, der nach dem Ende der Pandemie in Präsenz stattfinden soll.

„Wir verschaffen uns Gehör!“