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Braunschweig Bundestagswahl 2025 Politische Teilhabe Wahlen

Carsten Müller vertritt Braunschweig erneut im Deutschen Bundestag

Die Frauen Union Kreisverband Braunschweig gratuliert unserem alten und neuen Bundestagsabgeordneten Carsten Müller zur Wahl in den 21. Deutschen Bundestag.
Müller zieht über die Landesliste der CDU Niedersachsen für unseren Wahlkreis 50 wieder in den Bundestag ein.

Bei den Erststimmen erhielt Müller 24,7 %, Christos Pantazis (SPD) 33,4% der abgegebenen Stimmen.
Die den Zweistimmen liegen CDU und SPD mit 22,6% gleichauf. Die Braunschweiger CDU konnte ihr Ergebnis bei den Zweitstimmen dieses Mal um 4% verbessern, die SPD fuhr einen Verlust von 7,6% ein.
Carsten Müller wird die nächsten vier Jahre seine volle Kraft für Braunschweig und den Politikwechsel einsetzten.

DANKE DAFÜR!

https://votemanager.kdo.de/20250223/03101000/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=596&stimmentyp=1&id=ebene_-1213_id_2195&fbclid=IwY2xjawIqiZlleHRuA2FlbQIxMQABHb3DXVmvWnwxLFjoDMCkZApyeZ8RZ8HcF88zczErQjJVcwBUtj1OsVrqKQ_aem_1lp2VfVSNlrnEDPoDnBrNA#

 

 

Foto©Björn Küssner
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Braunschweig Carsten Müller Eiswette

Silbernes Jubiläum: 25. Eiswette 2025 – Ein köstlicher Spaß mit dem Hauch von Eis!

Braunschweig, 10. Februar 2025 – Die zweitälteste Eiswette Deutschlands hat auch in diesem Jahr wieder für den erwarteten Spaßfaktor gesorgt – und das, obwohl der Okerarm sich standhaft weigerte, sich in eine frostige Eisschicht zu hüllen! Zum silbernen Jubiläum der traditionellen Wette hatten sich die Braunschweiger CDU und zahlreiche Gäste versammelt, um das 25. Jubiläum dieser liebgewonnenen Veranstaltung gebührend zu feiern.

Die Wette, die in den 90er Jahren von dem ehemaligen Ratsherrn und Gärtnermeister Klaus Müller sowie der langjährigen stellvertretenden Bürgermeisterin Friederike Harlfinger ins Leben gerufen wurde, fand auch in diesem Jahr unter großem Hallo statt. Während die Temperaturen in Braunschweig im Februar eher frühlingshafte Züge trugen, wurde die Frage gestellt: Wird die Oker am 9. Februar 2025, um 12:00 Uhr tatsächlich zugefroren sein?

Die Wettkandidaten, Maximilian Pohler, CDU-Ratsherr und Kreisvorsitzender der CDU Braunschweig, sowie Astrid Striese, Vizepräsidentin des Union Kaufmännischen Vereins von 1818 e.V. und Mitglied im Vorstand des Arbeitsausschusses Innenstadt Braunschweig e.V., traten an, um ihre Wette zu beweisen – doch die Oker zeigte sich uneinsichtig und das gefrorene Wasser blieb ein Wunschtraum. Die Veranstaltung hatte es dennoch in sich! Der Moderator des Tages, Carsten Müller, zauberte mit seinem Humor und Charme Lacher in die Menge, während das Schiedsgericht, bestehend aus Sophie Ramdor und Oliver Schatta, ein beinahe langweiliges Spiel hatte – die Oker blieb eisfrei.

Bereits vor dem offiziellen Wettbeginn versammelten sich zahlreiche Schaulustige am Okerarm an der Eisenbütteler Straße. Sicherheitsvorkehrungen wurden durch die DLRG Ortsgruppe Braunschweig getroffen, die als zuverlässige Partnerin der Veranstaltung vor Ort war.

Punkt 12.00 Uhr, bestiegen die Kombattanten, das Schiedsgericht, der Moderator, unser Fotograf und das Team des DLRG das Aluminiumboot der Braunschweiger Stadtentwässerung.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die SEBS für die großzügige Leihgabe! Doch die Eiswette hatte einen klaren Verlierer: Max Pohler verlor die Wette und wird nun als Wetteinlösung das DLRG einladen, den Rathausturm zu erklimmen – natürlich mit anschließendem Umtrunk in bester Gesellschaft!

Trotz ihres Sieges zeigte Astrid Striese Großzügigkeit und kündigte an, dass sie dem DLRG eine Spende in Höhe von 200,- Euro überreichen möchte – eine Geste, die den Gemeinschaftsgeist dieses besonderen Events unterstrich.

Unser herzlicher Dank gilt dem Gehörlosen-Sportverein Braunschweig sowie der DLRG Ortsgruppe Braunschweig. Sie sorgten nicht nur für ein reibungsloses Gelingen der Veranstaltung, sondern auch für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste mit köstlichen Bratwürsten und wärmendem Glühwein.

Das 25. Jubiläum der Eiswette mag zwar ohne Eis ausgekommen sein, aber der Spaß, das Lachen und die Tradition haben sich dennoch erfolgreich durchgesetzt. Auf die nächsten 25 Jahre – mögen sie mindestens genauso unterhaltsam, traditionell und frostfrei sein!

 

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Braunschweig Frauen Frauen Union Deutschlands

Ein großartiger Erfolg im Kampf gegen Gewalt an Frauen – der Rechtsanspruch kommt!

Braunschweig, 29.01.2025
„Der Rechtsanspruch für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder auf Schutzplätze und Beratung kommt! Dies ist ein großartiger Erfolg und eine gute Nachricht für alle Frauen, die täglich sexualisierte Gewalt durch ihren Partner erleben und Schutz suchen, so Dr. Birgit Pohl, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig, anlässlich der Einigung zum Gewalthilfegesetz heute im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages von Union, SPD und Grünen.
Der Bund wird sich an der Finanzierung des Gewalthilfesystems in Höhe von 2,6 Milliarden Euro beteiligen.
„Damit werden die Länder bei der Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern nicht allein gelassen und finanziell vom Bund unterstützt. Denn Frauen und Kinder brauchen eine sichere Zuflucht vor Gewalt. Damit setzen wir auch erfolgreich die Forderungen der Istanbul-Konvention um, betont die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig.
Die Freude über den Rechtsanspruch auf Schutz und fachliche Beratung für Betroffene von häuslicher Gewalt ist groß.
Bedauerlich ist jedoch, dass die Verhandlungen zum Gesetz zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalt gescheitert sind. Die Frauen Union der CDU fordert seit längerem eine Verschärfung des Strafrahmens und wirksame Maßnahmen zur Einhaltung von Auflagen und Vermeidung von Wiederholungstaten, z.B. elektronische Fußfesseln zur Einhaltung von Näherungsverboten. Hier wollten SPD und Grüne nicht über ihren eigenen Schatten springen und Strafverschärfungen zum Beispiel bei Messerattacken mittragen.

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Braunschweig Bundestagswahl Bundestagswahl 2025

Termine zur Bundestagswahl

Freitag, 31.01.2025
„Gesundheitspolitik am Abend“
 mit Sepp Müller, MdB
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Firma KEHR, Sudetenstr. 8, 38114 Braunschweig

Montag, 03.02.2025
Jahresempfang der CDU Braunschweig

ab 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Dr. Mathias Middelberg, MdB
CDU Haus, Gieselerwall 2, 38100 Braunschweig

Dienstag, 04.02.2025
Wirtschaftsfrühstück mit Jens Spahn, MdB

8:00 – 9:15 Uhr
Rosier Mercedes, Frankfurter Str. 49, 38122 Braunschweig

Sonntag, 09.02.2025
25. EISWETTE
12:00 Uhr
Max Pohler wettet gegen Astrid Striese, Vizipräsidentin der Union Kaufmännischer Verein
Gehörlosen-Sportverein, Eisenbütteler Straße 26 A, 38122 Braunschweig

Donnerstag, 20.02.2025
Besuch von Sebastian Lechner, MdL
16:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort wird noch bekannt gegeben

Donnerstag, 20.02.2025
„Innere Sicherheit“ –
 Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizei-Gewerkschaft
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort wird noch bekannt gegeben

Für alle Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten unter
kontakt@cdu-braunschweig.de

 

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Allgemein Braunschweig

WALK FOR FREEDOM

Die Frauen Union Kreisverband Braunschweig ist mit dabei.

WALK FOR FREEDOM

Am Samstag, 19.10.2024
um 13:47 Uhr
Treffpunkt: Platz der Deutschen Einheit – vor dem Braunschweiger Rathaus

Grußworte von Sophie Ramdor, MdL CDU
Julia Retzlaff, MdL SPD

Die Veranstaltung endet am Braunschweiger Schloss mit
Poetry von Sarah Kuper

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

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Braunschweig Mobilität Ratsfraktion

Rot-grüne Klientelpolitik ohne Rücksicht auf Verluste

 Qualitätsstandards für Fahrradstraßen sollen durchgeboxt werden

·         Kritik kommt von Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistern

·         Nachteile für Alte, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Familien und Auswärtige

BRAUNSCHWEIG (6. Dezember 2022). Mit verblüffender Kurzsichtigkeit und Ignoranz will die rot-grüne Ratsmehrheit ihren ideologisch geprägten und systematisch betriebenen Kampf gegen den Autoverkehr in Braunschweig fortsetzen und neue Qualitätsstandards für Fahrradstraßen und -zonen gegen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe auf die Schnelle durchboxen. In letzter Konsequenz bedeutet das Konzept den weiteren Wegfall von unzähligen Parkplätzen in der Innenstadt, Beschränkung und sogar Verhinderung von Durchgangsverkehr. Die CDU-Ratsfraktion reagiert mit Unverständnis darauf, dass darüber nur im heutigen Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben entschieden werden soll, und in der Sache mit harscher Kritik.

„Die rot-grüne Ratsmehrheit betreibt mit ihrer engstirnigen Abneigung gegen motorisierte Mobilität einmal mehr Klientelpolitik zulasten der Menschen und der Entwicklung unserer Stadt. Das quasi durchprügeln zu wollen, ist zudem schlechter demokratischer Stil und ein fatales Signal für die Bürgerinnen und Bürger. Uns erreichen viele Anrufe und E-Mails von betroffenen Unternehmern, die auf eine unkomplizierte Erreichbarkeit auch mit dem Auto angewiesen sind. Das reicht von der Anwältin bis hin zum Bäcker, vom Facharzt bis zum Kioskbetreiber. Das rot-grüne Konzept wird Frequenz und Attraktivität Braunschweigs sowie als Spätfolgen Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen kosten. Das darf sich die ohnehin schon wieder hoch verschuldete Stadt nicht erlauben“, kritisiert Maximilian Pohler, Sprecher der CDU-Ratsfraktion im Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben. Er fordert, die Entscheidung im Ausschuss zu vertagen, eine breitere und vor allem fachlich untermauerte Debatte sowie das Hochziehen des Themas in den Rat.

Grundsätzlich ist aus Sicht der CDU-Ratsfraktion die Stärkung des Fahrradverkehrs und des Öffentlichen Personennahverkehrs im Sinne des Umweltschutzes richtig, aber eben nur mit Sinn und Verstand sowie dem notwendigen Augenmaß für alle Belange. Einfach nur weitere Parkplätze zu Lasten von Unternehmern, Mitarbeitern, Kunden, Gästen, Mandanten und Patienten zu opfern, ist kontraproduktiv für die Stadtentwicklung.

„Wir setzen dagegen auf ein vernünftiges Miteinander, auf pragmatische Lösungen und sind gegen diese unsäglichen, dogmatischen Ansätze von Rot-Grün, die nur spalten und schaden. Individuelle motorisierte Mobilität ist für sehr viele Menschen, für Ältere, für Kranke, für Menschen mit Behinderungen, für Auswärtige und für Familien zwingend erforderlich. Deswegen dürfen nicht noch mehr Parkplätze wegfallen. Es bedarf schon intensiverer Überlegungen, als nur auf einen publizierten Leitfaden für Fahrradstraßen zu setzen, Fahrradstreifen breiter zu machen und rot anzumalen“, meint Maximilian Pohler.

Seine Sorge richtet sich insbesondere auf den Innstadthandel, der unter dem weiteren Parkraumverlust besonders leiden würde. „Ich frage mich allen Ernstes, wie man angesichts der Einbußen des stationären Einzelhandels durch zwei bittere Corona-Jahre und des immer stärker grassierenden Internethandels gerade jetzt auf die Idee kommen kann, die Erreichbarkeit der Geschäfte in unserer Innenstadt weiter zu erschweren. So leistet die rot-grüne Mehrheit nur weiteren Leerständen Vorschub und nimmt einen Abstieg unserer Stadt und Region als starkes Wirtschaftszentrum billigend in Kauf. Wir sind überzeugt davon, dass Klimaschutz nur mit einer starken Wirtschaft funktioniert“, befürchtet der Sprecher der CDU-Ratsfraktion im Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben.

Source: Thorsten Köster
Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Braunschweig
Rathaus, Zimmer A1.48
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 – 470 3800
Mobil: 0175 – 8305 459
Fax: 0531 – 470 2970
E-Mail: thorsten.koester@braunschweig.de

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Braunschweig Frauen Gleichberechtigung Landespolitik Stadtpolitik Veranstaltung

Dritter frauenORT in Braunschweig eröffnet

Eine hervorragende Veranstaltung in der Dornse des Braunschweiger Altstadtrathauses.
Braunschweig ist die erste Stadt in Niedersachsen, die im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen, mit
Martha Fuchs einen dritten frauenORT eröffnet hat.
Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister Dr. Kornblum und der Gleichstellungsbeauftragten Marion Lenz sowie Grußworten aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration stellte die Vorsitzende des Landesfrauenrates Marion Övermöhle-Mühlbach die INITIATIVE frauenORTE vor und ging auf die Vita von Martha Fuchs (1892 -1966) ein.
Der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, das Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten lebendig werden zu lassen und in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Martha Fuchs – eine mutige Frau, die bereits in der Weimarer Republik als Kommunal- und Landespolitikerin für die SPD tätig war.
In der Zeit des Nationalsozialismus verlor sie ihre Arbeit, wurde verfolgt und schließlich im Frauen-KZ Ravensbrück inhaftiert. Sie überlebte nur knapp und blieb gesundheitlich geschädigt.
Nach ihrer Rückkehr nach Braunschweig wirkte sie in der Kommunal- und Landespolitik beim Aufbau demokratischer Strukturen mit.
Sie war die erste Nachkriegsministerin in Deutschland im Land Braunschweig, das in Niedersachsen aufging.
Die Krönung ihrer politischen Arbeit war ihre Zeit als Braunschweigs erste und bis heute einzige Oberbürgermeisterin von 1959 bis 1964.
Der Name Martha Fuchs wird auch heute noch mit dem Abriss des Braunschweiger Schlosses in Verbindung gebracht.
Hierzu referierte die Historikerin und Vorsitzende der Gedenkstätte Friedenskapelle Heike Blume und gab interessante Einblicke zu der überlieferte Legende …
Foto: Hans Verstegen, v.l.: Dr. Birgit Pohl, Marion Övermöhle-Mühlbach, Karin Verstegen
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Braunschweig CDU Niedersachsen Landespolitik Landtagswahl

MARKTPLATZTOUR mit Bernd Althusmann, MdL

ZU BESUCH IN BRAUNSCHWEIG

Althusmann als Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und stellvertretender Ministerpräsident Niedersachsens zu Besuch in Braunschweig

Am Montag, 12. September

um 15:45 Uhr

auf dem KOHLMARKT in Braunschweig

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50 Frauenquote Braunschweig Frauen Frauenrechtskonvention Führungspositionen Gleichberechtigung

Einladung für Vernetzungstreffen von Politikerinnen in Braunschweig

Liebe Politikerinnen,

mit welchen Rollenklischees werden Politikerinnen konfrontiert? Was fordern Frauen von Politik? Was verbindet Frauen aus allen Parteien?
Ich möchte Sie herzlich zu einem ersten Vernetzungstreffen einladen, bei dem wir diese Fragen diskutieren wollen,

Samstag, den 17.09.2022
von 10:00 – 11:30 Uhr
bei einer Tasse Kaffee und Laugengebäck
im Ratssaal, Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig.

Dies soll die Grundlage bilden für die weitere Planung. Denn Strategien liegen nicht nur auf einer Individuellen Ebene (Schulungen, Coaching), sondern müssen auch die Strukturen verändern. Und das geht nur gemeinsam.

Bei der letzten Demokratiekonferenz haben sich einige politisch aktive Frauen bereits mit Strukturen und konkreten Strategien beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass eine gute Vernetzung für politische Arbeit unerlässlich ist. Gerade Frauen neigen aber dazu, die Vernetzung zurückzustellen zugunsten der Arbeit, die getan werden muss. Deshalb sollte ein solches Impulstreffen noch in diesem Jahr stattfinden.

Hintergrund ist auch die empirische Untersuchung „Parteikulturen und die politische Teilhabe von Frauen“ von Helga Lukoschat und Renate Köche, mit Handlungsempfehlungen an die Parteien. Die Situation von Politikerinnen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Politikerinnen berichten über ihre Erfahrungen:

*        ihre Kompetenzen werden angezweifelt, sie werden auf ihr Aussehen reduziert, verniedlicht
*        sie werden mit z. T. widersprüchlichen Rollenerwartungen konfrontiert
*        sie werden unterbrochen, lächerlich gemacht, weniger zitiert
*        sie werden sexuell belästigt

Aktuell gibt es im Rat der Stadt Braunschweig einen Frauenanteil von 44 %- das ist sehr gut! Aber trotzdem gilt, dass Frauen in Parteien, Parlamenten, Führungspositionen und Entscheidungsgremien auf allen Ebenen von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft nach wie vor unterrepräsentiert sind.

Für die kommende Landtagswahl fordern die LAG Gleichstellung und der Landesfrauenrat Niedersachsen deshalb in ihren Wahlprüfsteinen u.a.:
✔ Ein Paritätsgesetz, damit Frauen und Männer in den Parlamenten auf Landes- und kommunaler Ebene zu gleichen Teilen vertreten sind
✔ Paritätische Besetzung von Gremien und Regierungsämtern
✔ Frauen in Führungspositionen stärken und sichtbar machen
✔ Abbau von Rollenstereotypen bei der Besetzung von Gremien und der Vergabe von Führungspositionen
✔ Empowerment von Frauen und Sensibilisierung von Männern, um gemeinsam Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen
✔ Eine geschlechtergerechte Engagementstrategie

Deshalb hier noch ein Hinweis auf eine spannende Veranstaltung im Vorfeld der Landtagswahlen:

Podiumsdiskussion „Frauen entscheiden die Wahl!“
Am Mittwoch, 07. September 2022
von 16.00 – 18.30 Uhr

Restaurant Leineschloss,
Leinesaal, Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover.

 

Für die Vorbereitung des Treffens am 17.9. würden wir uns über eine Anmeldung bis zum 12. September freuen: gleichstellungsreferat@braunschweig.de <mailto:gleichstellungsreferat@braunschweig.de>

Herzliche Grüße
Marion Lenz
Gleichstellungsbeauftragte

Stadt Braunschweig
Gleichstellungsreferat
Platz der Deutschen Einheit
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 470  21 00
Mobil: 0162 24 93 068
Fax: 0531 470  22 88
E-Mail: marion.lenz@braunschweig.de
Web-Seite: http://www.braunschweig.de/frauen

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8.-März-Bündnis Braunschweig Frauen Union Niedersachsen Nordisches Modell Prostitution

FU zum Internationalen Frauentag

Am 10. März 2022 hatte die FU Braunschweig im Rahmen des 8. Märzbündnisses Luca Lehmann von Solwodi zu Gast. Sehr bewegend und informativ wurde das Frauen ausbeutende System der Prostitution in Deutschland erläutert. Ein herzliches Dankeschön auch an die 19 Teilnehmerinnen, die sich in den Austausch zum Thema eingebracht haben. Einmal mehr hat es uns bestätigt, uns für die Einführung des Nordischen Modells in Deutschland stark zu machen.

Foto: Andreas Weber, Landesverband der CDU Braunschweig
v.l. Luca Lehmann (Solwodi), Annette Bossert (FU BS), Dr. Birgit Pohl (FU BS).