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Allgemein Braunschweig

CDU fordert Präventionsstelle gegen Islamismus

Wendt: Braunschweig ist Brennpunkt – bessere Vernetzung der Akteure schafft mehr Sicherheit

BRAUNSCHWEIG (05.03.2020). Wenn über Brennpunkte des Islamismus in Niedersachsen berichtet wird, ist auch immer von Braunschweig die Rede. Neben Hannover, Hildesheim, Wolfsburg, Oldenburg und Osnabrück gibt es laut Auskunft der Sicherheitsbehörden in unserer Stadt einen Schwerpunkt dieser extremistischen Strömung. So stammt nach Informationen des Niedersächsischen Verfassungsschutzes etwa ein Drittel derjenigen, die aus Niedersachen in die Kriegsgebiete Syrien und Irak ausgereist sind, aus der Region um Braunschweig und Wolfsburg.
Um sich der gesellschaftlichen Herausforderung des religiösen Extremismus besser stellen zu können, fordert die CDU von der Verwaltung eine klare Strategie zur Islamismusprävention. Derzeit gibt es in Braunschweig keine zentrale Stelle, die verschiedene Präventionsmaßnahmen, Deradikalisierungsprogramme und den Umgang mit Rückkehrern koordiniert.
Thorsten Wendt, Vorsitzender des Ausschusses für Integrationsfragen erklärt: „Unsere Nachbarstadt Wolfsburg ist bereits deutlich weiter, denn hier wurden bereits in 2015 eine Dialogstelle Extremismusprävention eingerichtet und eine ganzheitliche Strategie unter Beteiligung aller Sicherheitsbehörden erarbeitet. Eine ähnliche Vorgehensweise halten wir auch für Braunschweig für unabdingbar, da demokratiefeindliche Ideologien nicht an Stadtgrenzen haltmachen.“
Die CDU fordert die Verwaltung daher konkret auf, dem Beispiel Wolfsburgs zu folgen und eine Präventionsstelle für Islamismus einzurichten. Bereits im September 2019 gab es im Ausschuss für Integrationsfragen eine ausführliche Schilderung zu Rückkehrern aus den Dschihad Gebieten Syrien und Irak durch Vertreter des Verfassungsschutzes. In der letzten Sitzung fragte die CDU die Verwaltung nach ihren Plänen, wie sie
„Dem Thema Islamismus ist weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken. Durch unsere Anfrage wurde offengelegt, dass die Verwaltung derzeit keinen Handlungsbedarf sieht und an der bestehenden kleinteiligen Struktur festhalten will – das halten wir für fahrlässig“, sagt Wendt.
Die Verwaltung verweist ihrerseits auf das Land und will erst bei Erkenntnissen zu konkreten Fällen tätig werden. Eine bessere Vernetzung der Akteure schafft aber bereits präventiv mehr Sicherheit. Deshalb fordert die CDU die Verwaltung nun endlich zum Handeln auf.

Source:
Thorsten Köster
Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Braunschweig
Rathaus, Zimmer A1.48
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 – 470 3800 – Mobil: 0175 – 8305 459 – Fax: 0531 – 470 2970
E-Mail: thorsten.koester@braunschweig.de
Internet: www.cdu-bs.de
Facebook: www.facebook.com/CDUFraktionBS

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Allgemein Landespolitik Politische Teilhabe Stadtpolitik Vorstand

Kreisparteitag am 6. März 2020 „DIE MITTE NEU DENKEN“

18:00 Uhr
Welfenakademie – Salzdahlumer Str. 160, 38126 Braunschweig
Die Frauen Union unterstützt den einzubringenden Antrag:
„Der Kreisvorstand der CDU Braunschweig wird aufgefordert, als Handreichung für unsere Parteitagsdelegierten unverzüglich eine Befragung der Braunschweiger CDU-Mitglieder durchzuführen, welcher Kandidat für das Amt des Vorsitzenden der CDU Deutschlands von der Mitgliederbasis gewünscht ist.“

sowie den von der FU erstellten Antrag:

„Der Kreisparteitag unterstützt die Forderung, den Anteil der Fachkräfte am Personal In Heimen nach § 2 Abs. 2 NuWG in dem Bereich Pflege von insgesamt mindestens 50 Prozent des vorhandenen Personals auf 30 bis 40 Prozent abzusenken (Fachkraftquote)“
Weitere Tagesordnungspunkte:

Vortrag von Ralph Brinkhaus, MdB
„Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel – Deutschland fit für 2030 machen“

Neuwahl des Kreisvorstandes

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Allgemein Prostitution

Veranstaltungshinweis – Kinofilm LOVEMOBIL

Kinofilm im Universum Filmtheater
Braunschweig Neue Str.
LOVEMOBIL. Ein Dokumentarfilm über Prostitution
„Wer hat sie nicht schon gesehen, die Wohnmobile, die an den Seiten der B1 nach Gifhorn oder an Autobahnrasthöfen stehen? Dekoriert mit roten Herzen und kleinen Lampen stehen sie am Rande von Äckern und Wäldern. Minibordelle. In ihnen sitzen die Prostituierten – meist aus Osteuropa oder Afrika – und warten auf ihre Freier. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in das Leben dieser Frauen. Was bringt sie zu diesem Job? Was sind ihre Träume und Hoffnungen? Wie verbringen sie ihre Zeit des Wartens? Lehrenkrauss arbeitete drei Jahre an diesem Film, erlangte das Vertrauen ihrer Protagonistinnen und zeigt deren Welt. Völlig wertungsfrei gibt sie uns so einen Einblick in einen Mikrokosmos am Rande der Gesellschaft.“
Am 16.03.2020
und
22.03.2020
Kinofilm im Universum Filmtheater
Braunschweig Neue Str.
https://www.universum-filmtheater.de/startseite/
https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/lovemobil-2019
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Allgemein Ausstellung Termine Veranstaltung

Ausstellungseröffnung „meerLANDSCHAFTEN und mehr…“

Einladung zur Ausstellungseröffnung
„meerLANDSCHAFTEN und mehr…“
Freitag, den 28.02.2020
um 17:00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt
Adresse: Joachim-Campe-Straße 4, 38226 Salzgitter

Rückmeldungen unter: kontakt@fu-braunschweig.de
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Allgemein Grundsatzprogramm Landespolitik Politische Teilhabe

Walsroder Appell gegen Hass, Gewalt und Antisemitismus

Landesvorstand der CDU in Niedersachsen, 24./25. Januar 2020, Walsrode

Am 27. Januar begehen wir den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.
Er ist ein Tag der Ermahnung und Erinnerung sowie nie endender Verantwortung. Auschwitz ist gleichsam ein Symbol für ein unvorstellbares und unvergleichliches, von Menschenhand  begangenes Verbrechen, für einen organisierten Massenmord an Millionen von Juden, politisch  anders Denkenden und Minderheiten.

Die unauslöschliche historische Schuld der Schoah verpflichtet uns, alles zu tun, damit Rassismus Antisemitismus und Judenhass in jeglicher Form für immer geächtet und überwunden werden.

 

Als Deutsche stehen wir hier in einer besonderen Verantwortung. Es ist das aus der Erfahrung der Katastrophe des Nationalsozialismus formulierte Menschenbild unseres Grundgesetzes, welches  uns zu einem ebensolchen Handeln verpflichtet. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche  Relativierung der nationalsozialistischen Verbrechen.

75 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager sind wir als CDU in Niedersachsen dankbar für das an vielen Stellen neu und wieder erblühte jüdische Leben in Deutschland und in  Niedersachsen. Wir wollen es fördern und verpflichten uns zu dessen wirksamem Schutz, wo es  gefährdet, bedroht und angegriffen wird.

In Deutschland müssen sich der Staat und seine Bürgerinnen und Bürger schützend vor jeden Menschen stellen, der auf Grund seines Glaubens, seiner sexuellen Identität oder seiner Herkunft  diskriminiert, angegriffen oder bedroht wird. Das gilt auch und gerade in den Sozialen Medien.  Wir müssen aufstehen und entschieden überall dort widersprechen, wo antisemitische  Stereotype, Vorurteile und Ressentiments bedient werden. Alle demokratischen Parteien stehen  dabei in einer besonderen Verantwortung, der wir uns als CDU, gerade aufgrund unseres  christlichen Menschenbildes, besonders stellen.

Eine große Herausforderung sind politische und religiöse Hassreden im Internet, die zunehmend auch antisemitisch geprägt sind. Sie haben nicht nur menschenverachtende und  demokratiegefährdende Formen angenommen, sondern immer häufiger auch reale Gewalttaten  zur Folge, wie den feigen Mord an Walter Lübcke oder den antisemitischen Anschlag in Halle. Sie  rütteln nicht zuletzt an den Grundpfeilern unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft,  indem sie den politischen und gesellschaftlichen Diskurs vergiften.

Die wachsende Hasskriminalität, analog und im Netz, muss konsequent bekämpft und verfolgt werden. Dazu müssen Polizei und Verfassungsschutz die notwendigen Instrumente an die Hand  gegeben werden. Die Justiz muss in die Lage versetzt werden, Straftaten mit politischem oder  religiösem Hintergrund konsequent zu verfolgen. Dabei hat der Gesetzgeber sicherzustellen,  dass das Strafrecht jüdischen Menschen ausreichend Schutz bietet – gerade auch im Internet.  Noch bestehende Gesetzeslücken müssen zügig geschlossen werden.

Nicht allein im Internet, auch im Alltagsleben stoßen wir auf Antisemitismus. In Deutschland gilt nicht nur auf manchen Schulhöfen „Jude“ wieder als Schimpfwort, Kippa tragende Juden werden  auf offener Straße angegriffen. Der aktuelle Antisemitismus speist sich im Wesentlichen aus drei  Quellen. Neben Rechtsradikalen bedienen auch Teile der extremen politischen Linken und  ebenso Mitglieder muslimisch-arabischer Gemeinschaften antisemitische Stereotype. Politik und  Zivilgesellschaft sind aufgerufen, ohne falsche Rücksichtnahme die Hintergründe des aktuellen  Antisemitismus und der religiös motivierten Hasskriminalität klar zu benennen, sich deutlich davon zu distanzieren und deren Ursachen ebenso entschieden zu bekämpfen.

Wir begrüßen, dass das Land Niedersachsen einen Antisemitismusbeauftragten benannt hat. Denn Staat, Politik und Verwaltung haben eine Vorbildfunktion bei der  Antisemitismusprävention. Die Maßnahmen des Bundes und der Länder – insbesondere in der  Bildungsarbeit, der Gedenkstättenarbeit und der Erinnerungskultur, der Arbeit von Polizei und  Justiz sowie der Unterstützung des jüdischen Lebens in Deutschlands – können über die  koordinierende Tätigkeit der Antisemitismusbeauftragten deutlich verbessert werden.

Eine lebendige Verantwortungs- und Erinnerungskultur ist Teil historisch-politischer Bildung und damit zugleich unverzichtbarer Gegenstand schulischen Lernens. Deshalb begrüßen wir es  ausdrücklich, wenn Schulen Gedenktage und den Besuch von Erinnerungsorten und Gedenkstätten in den Unterricht integrieren. Es muss selbstverständlich und gelebte Praxis  werden, dass möglichst alle Schulen in Niedersachsen davon Gebrauch machen – auch und  gerade in jenem Jahr, in dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen zum  fünfundsiebzigsten Mal jährt. Die Erinnerungsorte und Gedenkstätten leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine lebendige Verantwortungs- und Erinnerungskultur und damit  auch für eine wirksame Antisemitismusprävention.

Juden fühlen sich nur an wenigen Orten auf der Welt wirklich sicher. Der Staat Israel gehört dazu. Er ist gegründet worden, um Juden endlich – nach dem entsetzlichen Holocaust – eine Heimat und zu geben. Doch keinem anderen Staat auf der Welt wird sein Existenzrecht von anderen  Ländern so massiv und immer wieder in Frage gestellt, wie dem Staat Israel. Die Beziehungen Deutschlands zu Israel-feindlichen Staaten müssen vor diesem Hintergrund immer wieder neu  auf den Prüfstand gestellt werden, um abzuwägen, ob diese Beziehungen im diplomatischen  Interesse eine Verbesserung der Lage bewirken oder die Existenz Israels gefährden. Für eine  sichere Existenz Israels einzutreten ist für Deutschland gerade aufgrund unserer jüngeren  deutschen Geschichte eine ständige Verantwortung und nachdrückliche Verpflichtung zugleich.

Es ist Staatsräson!

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Allgemein Termine Veranstaltung

23. Braunschweiger EISWETTE

ZUGEFROREN um 12.00 Uhr?
Ist die Oker um 12 Uhr am Heinrichshafen zugefroren?
NEE.
Mit braunschweiger Platt moderiert …. die Oker wurde von den beiden WETTPARTNERN Nicole Kumpis-Giers, Eintracht Braunschweig Stiftung und Carsten Ueberschär, Leiter der Direktion BraWo, gemeinsam per Floss überquert.
Marine-Jugend und DLRG erhalten von beiden Kontrahenten eine coole Überraschung.

Herzlichen Dank an alle Organisationen und Mitwirkenden, besonders an unsere ehemalige Bürgermeisterin Frederike Harlfinger und Mitglied im Vorstand der Frauen Union Kreisverband Braunschweig und den vielen anderen für einen guten Zweck …

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Allgemein Hospiz Termine Veranstaltung

Frauen Union zu Besuch im Hospiz Am Hohen Tore Braunschweig.

Frauen Union Kreisverband Braunschweig besuchte das Hospiz Am Hohen Tore Braunschweig.

Philosophie: „Zuhause sein“
Das Leben leben – und es doch loslassen können: Das Hospiz sorgt in der letzten Lebensphase für einen würdigen Rahmen. In den Tagen und Wochen, wenn sich der Lebensweg vollendet, bietet das Hospiz ein geborgenes Zuhause.
„Zuhause sein“ – das heißt bis zuletzt nach eigenen Wünschen und Vorstellungen leben zu können.
Diesem Gedanken folgend, wird von den Menschen im Hospiz von Gästen gesprochen, die im Mittelpunkt stehen.

Der Begriff Hospiz stammt aus dem Lateinischen (hospes, hospitium) und bedeutet sowohl Gastfreundschaft als auch Herberge.
Im mittelalterlichen Europa gaben Hospize den Pilgernden Unterkunft auf ihren Reisen und waren Herbergen für kranke und sterbende Menschen. Hier wurde das christliche Gebot der Nächstenliebe umgesetzt.
Das erste moderne Hospiz im Europa des 20. Jahrhunderts wurde 1967 in London gegründet.

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Allgemein Gratulationen

Geburtstagsglückwunsch an Fraktionsvorsitzenden

Die Frauen Union gratuliert
Thorsten Köster
dem CDU Fraktionsvorsitzenden
im Rat der Stadt Braunschweig
ganz herzlich zum Geburtstag!
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Allgemein Termine Veranstaltung

Ausstellungseröffnung „meerLANDSCHAFTEN und mehr…“

Einladung zur Ausstellungseröffnung
„meerLANDSCHAFTEN und mehr…“
Freitag, den 28.02.2020
um 17:00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt
Adresse: Joachim-Campe-Straße 4, 38226 Salzgitter

Rückmeldungen unter: kontakt@fu-braunschweig.de

 

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Allgemein Weihnachtszeit

Frohe Weihnachten

Allen eine schöne friedliche Weihnacht im Kreise eurer Lieben.

Mit Weihnachten verbinden wir die frohe Botschaft: Ich meine, es lohnt sich gerade heute, die frohe Botschaft anzuhören und die Impulse aufzunehmen, die mit dem Ursprung des Weihnachtsfestes verknüpft sind.
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

 

Ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und harmonisches 2020.