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„Helene-Weber-Preis“ für Kommunalpolitikerinnen

Liebe Frauen,
im kommenden Jahr wird der „Helene-Weber-Preis“ für Kommunalpolitikerinnen zum vierten Mal durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgelobt.
2009 wurde der Helene-Weber-Preis für Kommunalpolitikerinnen erstmals durch das Bundesfrauenministerium vergeben. Der Gedanke, Frauen für ihr kommunalpolitisches Engagement auszuzeichnen, damit eine Motivation für andere Frauen zu schaffen und dies mit dem Namen einer Vorkämpferin der ersten Stunde zu verknüpfen, ist auf eine ausgesprochen positive Resonanz gestoßen. Die 50 Preisträgerinnen der Jahre 2009, 2011 und 2015 bilden heute ein aktives Netzwerk und setzen sich gemeinsam für die Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik ein.

Der Helene-Weber-Preis wird an Frauen verliehen, die maximal in der zweiten Wahlperiode ein kommunalpolitisches Mandat innehaben und durch besonderes Engagement bzw. durch herausragende Leistungen auffallen. „Nachwuchspreis“ ist nicht als Preis für die Förderung junger Frauen in der Kommunalpolitik zu verstehen, sondern als Preis für „Neueinsteigerinnen“.

Das Vorschlagsrecht für den Helene-Weber-Preis liegt bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Vorschläge können bis zum 28. Februar 2020 eingereicht werden.

Die 15 Preisträgerinnen erhalten ein Vernetzungswochenende in Berlin, individuelle Einzelcoaching-Termine mit einem professionellen Coach ihrer Wahl und ein Budget in Höhe von 500 Euro für kommunalpolitische Aktivitäten im Wohnort.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.frauen-macht-politik.de/helene-weber-preis/ausschreibung-2020.html .

Die ausführlichen Bewerbungsunterlagen sind allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages durch ein Mailing der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ende November zugegangen.

Als Landes-, Bezirks- und Kreisvorsitzende der Frauen Union der CDU wissen Sie, ob und wenn ja welche CDU-Frauen bei Ihnen vor Ort für eine Bewerbung für den Helene-Weber-Preis in Frage kämen. Bitte gehen Sie auf entsprechende Kandidatinnen zu und schlagen Sie sie in Kooperation mit Ihrer/m Bundestagsabgeordneten für den Helene-Weber-Preis vor. Schon die Tatsache, von Ihnen und Ihrer/m Abgeordneten vorgeschlagen zu werden, ist eine besondere Auszeichnung für eine Kommunalpolitikerin aus Ihrem Bereich. Nicht zuletzt können Sie so Ihre Wertschätzung für dieses politische Engagement ausdrücken und auch andere motivieren, in die Kommunalpolitik zu gehen.

 Helene Weber (1881-1962) war die erste Vorsitzende der Frauen Union der CDU und eine der vier Mütter des Grundgesetzes“. Nach der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 gehörte sie zu den ersten Frauen, die in die verfassungsgebende Nationalversammlung der Weimarer Republik gewählt wurden.

Besonders stolz sind wir deshalb auf die Preisträgerinnen aus den Reihen der CDU. 2009 und 2011 wurden neben weiteren Preisträgerinnen auch Haupt-Preisträgerinnen ausgelobt. Diese besondere Auszeichnung erhielten mit Dorothea Maisch aus Gaggenau und Dr. Silvie Nantcha aus Freiburg i. Breisgau. Notburga Kunert aus dem  Rhein-Sieg-Kreis, Preisträgerin 2009, ist stellvertretende Bundessprecherin des Helene Weber- Netzwerks.

Es lohnt sich mitzumachen!

Ihre Claudia Hassenbach

SOURCE:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Geschäftsführerin
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon   +49 30 22070453
Telefax   +49 30 22070439
E-Mail     fu@cdu.de
Internet   www.frauenunion.de

 

 

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Landesdelegiertentag der Frauen Union Niedersachsen

Thema: „Neue Kindheit“ und Vorstandswahlen

„Neue Kindheit“, unter diesem Motto stand der zweitägige Landesdelegiertentag der Frauen Union Niedersachsen am 25. und 26. Oktober 2019 in Nordhorn. Als Gäste konnten der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers MdL, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Kai Seefried MdL und die Europaabgeordnete Lena Düpont MdEP, begrüßt werden.

Das Thema „Neue Kindheit“ wurde in drei Foren diskutiert. Das Forum „Gesundes Leben“ wurde von Gitta Connemann, MdB und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geleitet, im Forum Digitalisierung stand Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, als Gesprächspartner zur Verfügung und Dorothee Seelhorst von der Verbraucherzentrale Niedersachsen informierte die Teilnehmerinnen im Forum Umwelt und Verbraucherschutz.

Der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann, MdL, dankte in seinem Grußwort der Frauen Union für ihr Engagement und bezeichnete die Frauen Union als Impulsgeber.  Seit Jahren fordert die Frauen Union eine stärkere Einbindung von Frauen in politische Ämter. „Die paritätische Besetzung der Listenplätze abwechselnd mit einer Frau und einem Mann und ein verpflichtendes Paritätsgesetz ist und bleibt unser Ziel,“ so die Landesvorsitzende Ute Krüger-Pöppelwiehe.

Generalsekretär Kai Seefried zeigte in seiner Rede Wege auf, wie die CDU in Zukunft für Frauen attraktiver werden soll, denn „der Anspruch Volkspartei zu sein, heißt auch, die CDU  attraktiver für Frauen zu machen.“  Besonderes wird hierzu der CDU-Bundesparteitag in Leipzig beraten. Die CDU in Niedersachsen wird dies eng begleiten.

Das Thema Landwirtschaft nahm sowohl in Kai Seefrieds Rede, als auch bei Lena Düpont einen hohen Stellenwert ein. Beide heben hervor, wie wichtig es ist, die Landwirte vor Ort zu stärken und einzubinden, weil sie die Grundlage für eine gesunde Ernährung liefern.

In den Foren wurde ein Thesenpapier erarbeitet, was im kommenden Jahr als Grundlage für die Arbeit der Frauen Union Niedersachsen dienen soll.

Im Forum „Gesundes Leben“ wurde betont, wie wichtig die ersten 1000 Tage im Leben eines Kindes sind, welchen Einfluss gesunde Erfahrung hat und dass diese wieder einen höheren Stellenwert in der Bildung einnehmen muss.

Stefan Muhle zeigte im Forum Digitalisierung auf, dass jede und jeder eine Eigenverantwortung auch in Hinblick auf den Umgang mit seinen eigenen Daten hat und diese geschult werden muss. Schulen haben hier einen Bildungsauftrag und können und müssen neue Arbeitsgeräte, wie Tablets und Co. in den Unterricht integrieren.

Dorothee Seelhorst ging im Forum Umwelt und Verbraucherschutz auf die unzureichende Deklarierung von Verpackungen ein. Auch hier war das Credo, zukünftig der gesunden Ernährung einen höheren Stellenwert in der Schulausbildung einzuräumen.

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Ute Krüger-Pöppelwiehe in ihrem Amt bestätigt.

Dorothea Dannehl (Helmstedt), Katharina Merklein (Zeven) und Ingrid Thole (Nordhorn) wurden als Stellvertreterinnen wiedergewählt. Michaela Holsten (Rotenburg) wurde als Mitgliederbeauftragte bestätigt. Neu als Beisitzerinnen sind Simone Hartung (Emsland) und Sabine Otte (Celle) gewählt worden. Zu weiteren Beisitzerinnen wurden Petra Averbeck (Oldenburg), Marlies Dornieden (Göttingen), Monika Grammel (Osterode), Anja Ihnen-Swoboda (Ostfriesland), Cornelia Kupsch (Hannover), Marion Övermühle-Mühlbach (Peine), Dr. Heike Schweer (Uelzen) und Barbara Woltmann (Oldenburg) gewählt.

 

Foto: Hans Verstegen

Source:
Frauen Union der CDU in Niedersachsen

Ute Krüger-Pöppelwiehe
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Mobil: 0151-15 23 79 19
Email: ute.krueger@email.de

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Bundespolitik Frauen Frauenwahlrecht Gleichberechtigung

Jubiläumswoche zu 100 Jahre Frauenwahlrecht

Diese Woche gab es in Berlin viele Festveranstaltungen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht. Auch 100 Jahre danach ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft noch nicht erreicht. Mit der Aktion „Wir ziehen den Hut!“ erinnert der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) an das erstmalige Frauenwahlrecht und den Einzug der Frauen in die Nationalversammlung am 19. Januar 1919. Die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Annette Widmann-Mauz MdB unterstützt diese Aktion sowie den Aufruf des Deutschen Frauenrats „Mehr Frauen in die Parlamente“, zu deren Erstunterzeichnerinnen sie gehört. Lesen Sie auch den Schwerpunkt zu 100 Jahre Frauenwahlrecht auf der Homepage der Frauen Union.

CDU Facebook LIVE mit Annette Widmann-Mauz! Bei der #CDUklausur2019 sprachen die CDU-Onliner mit der Vorsitzenden der Frauen Union der CDU Deutschlands über frauenpolitische Schwerpunkte in diesem Jahr.

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Tel.: 030 – 220 70 452
Fax: 030 – 220 70 439
E-Mail: fu@cdu.de 

 

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Allgemein Frauen Frauenwahlrecht

Presseerklärung der Frauen Union Niedersachsen anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts

100 Jahre Frauenwahlrecht – Zeit für Parität in den Parlamenten

Am 19.01.1919 durften erstmals Frauen wählen und gewählt werden. Mehr als 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben ihre Stimme ab, von 300 Kandidatinnen erhielten 37 Frauen ein Abgeordnetenmandat. Das entsprach einem Frauenanteil von 8,7 %. Heute beträgt der Frauenanteil im niedersächsischen Landtag 28 %, in der CDU-Fraktion sogar nur 18 % und ist noch weit von einer angemessen Repräsentanz von Frauen entfernt. „Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich, dies muss sich in den Parlamenten widerspiegeln“, so die Landesvorsitzende der Frauen Union Niedersachsen, Ute Krüger-Pöppelwiehe. Die Gründe, warum der Frauenanteil so niedrig ist und in den letzten Jahren sogar rückläufig wurde, sind vielfältig. „Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Frauenteilhabe und auch der Mitgliederanteil von Frauen in den Parteien höher sind, die verpflichtend die Teilhabe von Frauen regeln.“

„100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist es Zeit, über ein Parité-Gesetz zu beraten“, so Ute Krüger-Pöppelwiehe und verweist auf die neuesten Aussagen der Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, anlässlich einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Jubiläum des Frauenwahlrechts. Annegret Kramp-Karrenbauer appellierte, auf eine paritätische Verteilung bei der Listenaufstellung für Wahlen konsequenter hinzuarbeiten. Die CDU-Bundesvorsitzende ist  überzeugt: „Wenn man gezwungen ist, Frauen zu suchen, findet man auch welche“ und ergänzt: „Nur mit einem überzeugendem Angebot an Frauen gewinnt man Wählerinnen und Wähler!“

Bemühungen, wie Mentoring-Programme oder freiwillige Quoren haben alleine nicht zum Erfolg geführt. „Da freiwillige Maßnahmen nicht ausreichen, ist es nur eine logische Konsequenz, jetzt auch verpflichtende Instrumente einzuführen. Wer Frauen stärker an der politischen Macht teilhaben lassen will, muss sich intensiv mit einem Modell wie dem Parité-Gesetz auseinandersetzen. Wer ernsthaftes Interesse an einer Frauenbeteiligung hat, darf es nicht weiter bei freiwilligen Maßnahmen belassen.“

Source:
Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Ute Krüger-Pöppelwiehe
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Mobil: 0151-15 23 79 19
Email: ute.krueger@email.de

 

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Frauen Frauenwahlrecht

Pressemitteilung der Frauen Union der CDU in Niedersachsen

Der 12. November 1918 gilt als die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland. In einem Aufruf an das deutsche Volk stellte der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918 sein Regierungsprogramm vor. Ein wichtiger Teil war die Proklamation einer großen Wahlrechtsreform, die auch das Frauenwahlrecht enthielt.
„100 Jahre später ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein selbstverständliches Recht und es ist in Vergessenheit geraten, wie Frauen in den letzten 100 Jahren für dieses Recht gekämpft haben“, so Ute Krüger-Pöppelwiehe, Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen. „Eine angemessene Teilhabe von Frauen in parlamentarischen Gremien ist bei weitem noch nicht erreicht. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung und auch der Wahlberechtigten ist weiblich, aber der Anteil von Frauen im niedersächsischen Landtag beträgt 28 Prozent, in der CDU-Fraktion sogar nur 18 Prozent“.
Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten von Frauen unterscheiden sich oftmals grundlegend von denen der männlichen Bevölkerung Ziel der Politik sollte es daher sein, die Vielfalt in den Parlamenten durch die Erhöhung der Teilhabe von Frauen zu steigern. „Eine Maßnahme ist die paritätische Besetzung von Wahllisten, bei der sich jeweils eine Kandidatin und ein Kandidat abwechseln Eine Volkspartei wie die CDU sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und bei der Listenaufstellung für die Europawahl beweisen, dass auch der CDU Niedersachsen eine Teilhabe von Frauen wichtig ist. Frauen treffen heute ihre Wahlentscheidung auch danach, welche Chancen Frauen erhalten“, führt Ute Krüger-Pöppelwiehe aus.
Bei der letzten Europawahl hat die CDU Niedersachsen vier Abgeordnetenmandate erringen können, drei Männer und eine Frau. Das Landeslistengremium zur Aufstellung der Europawahlliste der CDU in Niedersachsen tagt am 1. Dezember 2018. Auf den ersten sieben Listenplätzen werden die von den niedersächsischen Regionalverbänden nominierten Personen platziert. „Erstmals stehen hier drei qualifizierte Frauen für die ersten sieben Plätze zur Verfügung. Diese Chance sollte daher genutzt werden, unter den ersten vier Plätzen zwei Frauen zu positionieren. Es wird sich zeigen, ob die Chance zur Platzierung von zwei Frauen unter den ersten vier Plätzen genutzt wird, um so ein klares Signal sowohl in die Partei, als auch nach Außen zu senden. Ein Signal, das verdeutlicht: Frauen sind uns nicht nur als Wählerinnen, sondern auch als Mandatsträgerinnen wichtig.“ so Ute Krüger-Pöppelwiehe.

Source: Ute Krüger-Pöppelwiehe
Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen
Hindenburgstr. 30
30175 Hannover
Mobil: 0151-15 23 79 19
Email: ute.krueger@email.de