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Allgemein Bundespolitik Bundesvorsitz Generalsekretärin

Hoppermann folgt auf Linnemann: Die Generalsekretärin stellt sich vor

Der Bundesvorstand der CDU Deutschlands hat mich am Montag zur neuen Generalsekretärin gewählt. Ein Amt mit großer Tradition. Mit Vorgängerinnen und Vorgängern, die unsere Partei geprägt haben und bis heute prägen. Das Vertrauen, das mir Bundeskanzler Friedrich Merz und der gesamte Bundesvorstand entgegenbringen, freut mich und macht demütig zugleich. Die vor uns liegenden Aufgaben in der Partei sind groß. Die CDU steht in Verantwortung – wir wissen, was das bedeutet, wir nehmen diese Verantwortung an.

Von meinem Großvater Carl Damm, einem der Mitbegründer der CDU Hamburg, wurde mir stets klar gemacht: Für Christdemokratinnen und Christdemokraten besteht Politik aus dem Glauben daran die Welt besser zu machen, in dem Wissen, dass sie nicht perfekt ist. Politik ist für mich daher vor allem ein Dienst: Ein Dienst für die Menschen – ein Dienst für unser Land. Politik bedeutet Verantwortung zu übernehmen und klar zu benennen, wo es Probleme gibt, verbunden mit konkreten Lösungsansätzen.

Wir alle stehen noch immer unter dem Eindruck des grausamen islamistischen Terroranschlags auf den Christopher Street Day in Berlin. Er hat unser ganzes Land erschüttert. Eine Frau hat ihr Leben verloren. Menschen, die friedlich feiern wollten, wurden Opfer brutalster Gewalt.

Was am vergangenen Samstag passiert ist, war ein Angriff auf unsere Freiheit, auf unsere offene Gesellschaft. Die Fakten sind eindeutig: Ein islamistischer Terrorist, der durch zahlreiche Straftaten und seine Zugehörigkeit zur islamistischen Szene längst bekannt war, konnte diesen Anschlag begehen. Wenn ein junger Mann, in Berlin aufgewachsen, zum islamistischen Gefährder wird, vor einem Jahr bereits versuchte, sich dem IS anzuschließen und Staat und Justiz sich im Kreis drehen, dann stellen sich Fragen, die über diesen Fall hinaus gehen. Sie betreffen unser Rechtssystem, das in diesen Fällen scharf sein muss und sie betreffen unseren Blick auf Migration und Integration. Warum es so weit kommen konnte, muss jetzt geklärt werden.

Völlig klar ist: Die Antwort kann nicht in Prävention oder Programmen zur Deradikalisierung allein liegen. Es darf nicht sein, dass bekannte Islamisten trotz langer Vorstrafenregister weiter auf freiem Fuß sind. Für uns in der CDU waren Sicherheit und Freiheit schon immer zwei Seiten derselben Medaille. Wir stärken unsere Polizei, statt sie zu schwächen. Wir möchten ihr das Werkzeug in die Hand geben, um das zu schützen, was uns allen viel bedeutet – eine freie und offene Gesellschaft. Doch ich bin überzeugt, das reicht nicht aus. Es braucht eine Reform des Jugendstrafrechts, bundesweit einheitliche Regelungen zur Präventivhaft, weiter konsequente Abschiebung islamistischer Gefährder ohne oder mit mehr als einem deutschen Pass sowie null Toleranz gegenüber der gewaltbereiten islamistischen Szene. Wer Deutschland angreift, greift unsere Freiheit an. Wir werden sie verteidigen. Als Partei, die Verantwortung für dieses Land trägt, ist das unser Auftrag und unsere Pflicht. Wir haben die Mitte unseres Landes fest im Blick.

In diesen Zeiten blicken die Menschen in unserem Land besonders auf unsere Partei – auch auf die Generalsekretärin. Dabei trete ich in große Fußspuren. Carsten Linnemann übernimmt als Bundesminister für Gesundheit Verantwortung in der Bundesregierung – ein Schritt, der zeigt, was für ein Mensch er ist: Ihm geht es um die Sache. Als Volkswirt und erfahrener Sozialpolitiker wird er mit wirtschaftlichem Sachverstand die nötigen Strukturreformen im Gesundheitswesen umsetzen, um Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit wieder in Einklang zu bringen. Unsere Partei hat ihm viel zu verdanken. Er ist der Kopf hinter unserem neuen Grundsatzprogramm und er war der erfolgreiche Antreiber von acht Landtags- und einer Bundestagswahl, die unsere Partei wieder dahin geführt hat, wo sie hingehört – in Regierungsverantwortung. Unser Land gewinnt mit ihm einen starken neuen Minister im Bundeskabinett.

Vor uns liegen wichtige Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und die Kommunalwahlen in Niedersachsen. Es wird nicht leicht, der Wind im Wahlkampf ist rau. Aber mit unseren Spitzenkandidaten Sven Schulze, Daniel Peters und Stefan Evers sind wir gut aufgestellt. Vor allem haben wir eine engagierte Basis, tausende Mitglieder, die an den Wahlkampfständen und Haustüren alles geben. Mein Ziel ist es, alles dafür zu tun, dass wir diese Wahlen gewinnen und im September erneut zeigen: Wenn es leicht ist, können es viele. Wenn es hart ist, muss es die CDU machen.

Ich freue mich auf die Aufgabe als Ihre neue Generalsekretärin und grüße Sie herzlich aus dem Konrad-Adenauer-Haus!

Ihre
Franziska Hoppermann

Source:
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
vertreten durch den Parteivorsitzenden Friedrich Merz MdB und
die Generalsekretärin Franziska Hoppermann MdB
Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin
E-Mail: kah@cdu.de
Telefon: (+49) 0 30 22070-0

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Bundespolitik Frauen

Herzlichen Glückwunsch an Nina Warken!

Die Vorsitzende der Frauen Union Deutschlands wird Chefin des Bundeskanzleramts.
Für diese verantwortungsvolle Aufgabe wünscht die Frauen Union Braunschweig ihr viel Erfolg, eine glückliche Hand und Gottes Segen.

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Bundespolitik Frauen Union Deutschlands

Weibliche Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine gravierende Menschenrechtsverletzung! Sie ist in Deutschland strafbar, auch wenn sie im Ausland geschieht. Das Bundesfrauenministerium schätzt, dass rund 11.100 minderjährige Mädchen in Deutschland potenziell betroffen sein könnten und weitere bis zu 25.000 Mädchen als gefährdet gelten.
Gerade in Ferienzeiten ist Aufmerksamkeit geboten. Präventive Schutzmaßnahmen sind rechtlich und fachlich geboten, falls konkrete Hinweise vorliegen, dass einem Mädchen im Ausland eine Genitalverstümmelung drohen könnte.
Der Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung informiert über die Strafbarkeit von weiblicher Genitalverstümmelung – auch bei einer Durchführung im Ausland. Er dient vor allem dem Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung in den Herkunftsländern während der Ferienzeiten und kann im Reisepass mitgeführt werden. Er kann den Familien helfen, sich dem gesellschaftlichen und familiären Druck in den Herkunftsländern entgegen zu stellen. Zielgruppe sind primär die bedrohten Mädchen und ihre Familien.
Hilfe gibt es hier:
• Polizei (Rufnummer 110)
• Jugendamt des Wohnorts
• Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (Rufnummer 116016)
Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
vertreten durch die Vorsitzende
Nina Warken MdB
Klingelhöferstr. 8
10785 Berlin
Telefon: 030 / 22070-453
E-Mail: fu@cdu.de
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Allgemein Bundespolitik Frauen Frauen Union Deutschlands

38. Parteitag der CDU in Stuttgart

Der 38. Parteitag der CDU Deutschlands in Stuttgart setzt das klare Signal: Die CDU steht geschlossen hinter Bundeskanzler Friedrich Merz und der unionsgeführten Bundesregierung. Der Bundeskanzler wurde mit starken 91,17 Prozent als Parteivorsitzender wiedergewählt. In seiner Rede beschrieb der CDU-Vorsitzende die Lage: Deutschland muss sich neu aufstellen. Wir müssen Änderungen vorantreiben und alte Gewohnheiten ablegen. Deutschland muss zur Höchstform auflaufen. Mit einem klaren Plan für die Wirtschaft, einer entschlossenen Sicherheitspolitik und einem tiefen Vertrauen in die Innovationskraft der Menschen stellen wir uns den zentralen Herausforderungen.

Wahl Präsidium Bundesvorstand
Nach den Wahlen ist der Bundesvorstand der CDU erstmals zur Hälfte mit 22 Frauen und 22 Männern besetzt. Frauenpower an der Spitze der CDU Deutschlands!
Im Präsidium sind neben der stellv. Generalsekretärin Christina Stumpp, die stellv. Vorsitzenden Silvia Breher, Ines Claus und Karin Prien und die Schatzmeisterin Franziska Hoppermann an Bord. Mit Ina Scharrenbach und Wiebke Winter zusammen ist unsere Vorsitzende Nina Warken weiteres Mitglied des Präsidiums.
Unter den weiteren 26 Mitgliedern des Bundesvorstandes sind 14 Frauen vertreten. Die Frauen Union freut sich besonders über die Wahl ihrer Vorstandsmitglieder Kristy Augustin und Mechthild Heil. Wir gratulieren allen gewählten Frauen zur Wahl in den Bundesvorstand der CDU!

Beschlüsse
Zu den wegweisenden Beschlüssen des 38. Parteitags der CDU zählen auch die Initiativen der Frauen Union der CDU: Die Anträge für Handyschutzzonen an Schulen, zum Schutz von Kinder-Influencern im Jugendarbeitsschutzgesetz, der Weiterentwicklung des neuen Wehrdienstes, einer sauberen Datenlage für Einsatzkräfte im Zivil- und Katastrophenschutz, das Verbot der altruistischen Leihmutterschaft, einem Verhüllungsverbot in der Öffentlichkeit, der Rücknahme der Cannabis-Legalisierung, der Aufnahme der onkologischen Trainingstherapie für alle onkologischen Diagnosen in den Heilmittelkatalog sowie einer Elementarschadenversicherungs-Pflicht als Reaktion auf zunehmende Starkregen- und Hochwasserereignisse wurden alle vom Parteitag beschlossen. Die Einführung der Eizellspende unter klaren Rahmenbedingungen sowie die Erschwerung der einfachen Melderegisterauskunft sowie das Rauchverbot in Autos, sofern Kinder mitfahren, wurde an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion überwiesen.

Wahljahr 2026
Der Parteitag gibt den wahlkämpfenden Verbänden Rückenwind. Wir starten jetzt in den Endspurt, damit am 8. März die CDU in Baden-Württemberg mit Spitzenkandidat Manuel Hagel und am 22. März Gordon Schnieder mit der CDU Rheinland-Pfalz die Landtagswahlen gewinnen. Mit fünf Landtagswahlen 2026 ist das Ziel klar: Die CDU wird weiter Verantwortung übernehmen, von Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz bis Sachsen-Anhalt. Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Am 15. März drücken wir die Daumen für die Kandidatinnen und Kandidaten zu den Kommunalwahlen in Hessen und am 13. September zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen.
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Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Veröffentlichung der Beschlüsse durch die CDU abwarten, bevor wir die Dokumente austauschen. Unsere Anträge wurden von den Delegierten des 38. Parteitags so beschlossen, wie die Antragskommission votiert hat.

Hier finden Sie die Anträge der Frauen Union der CDU Deutschlands an den 38. Parteitag und die Voten der Antragskommission sowie den Gleichstellungsbericht 2026:

DateiÜbersicht der Anträge der Frauen Union der CDU mit Voten der Antragskommission (1 MB)

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030 – 220 70 453
E-Mail: fu@cdu.de

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Bundespolitik Frauen

Zum Tod von Bundestagspräsidentin a.D., Frau Professorin Dr. Rita Süssmuth

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner würdigt „eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik“

„Die Nachricht vom Tod der langjährigen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth hat mich tief bewegt. Im Namen des Deutschen Bundestages verneige ich mich vor einer politischen Ausnahmeerscheinung.

Rita Süssmuth war eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik. Ihr Elan und ihre Beharrlichkeit haben zahllose Menschen in Deutschland beeindruckt – und auch inspiriert! Unser Gespräch kurz nach meiner Wahl zur Präsidentin des Deutsches Bundestages gehört zu den besonderen und intensiven Begegnungen, die mir immer in Erinnerung bleiben.

Dabei war ihr der Weg in die Politik nicht vorgezeichnet. Als Professorin hat sie mit Leidenschaft gelehrt und geforscht. Mit Expertise und Argumentationskraft hat sie auf sich aufmerksam gemacht.

Als Parlamentarierin und Bundesministerin war Rita Süssmuth eine leidenschaftliche Vordenkerin in der Frauen- und Familienpolitik und trieb die Gleichberechtigung von Frauen voran. Bis zuletzt setzte sie sich mit scheinbar unbegrenzter Energie für mehr Repräsentanz von Frauen in Parlamenten ein.

Ihre Politik gegen die Immunschwächekrankheit AIDS war bahnbrechend. Sie wandte sich entschieden gegen jede Form der Ausgrenzung und legte die Grundlage für die erfolgreiche HIV-Prävention in Deutschland.

Ihre Haltung war durchweg geprägt von Empathie, Respekt vor dem Individuum und von Nächstenliebe. Diese Haltung wurzelte in ihrem katholischen Glauben. Rita Süssmuth zog zeitlebens Kraft aus ihrem besonderen Verhältnis zu Gott.

Das Amt der Bundestagspräsidentin übernahm Rita Süssmuth in historisch bedeutsamen Zeiten. Die deutsche Wiedervereinigung erklärte sie gemeinsam mit Sabine Bergmann-Pohl zur ‚Stunde der Parlamente‘. An der Spitze des Parlaments gestaltete sie den deutschen Einigungsprozess mit.

Rita Süssmuths markante Stimme wird unserem Land fehlen. Was sie erreicht hat, wird bleiben. Bei allem, was unvollendet blieb, ist es an uns, beharrlich zu bleiben, weiterzudenken, fortzuschreiten – offen und ehrlich, wie Rita Süssmuth es getan hätte.

Der Deutsche Bundestag wird Rita Süssmuth ein bleibendes Andenken bewahren.“

Fotonachweis: © Stella v. Saldern im Auftrag des Deutschen Bundestages / Lizenz: CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Source:
Deutscher Bundestag
Pressestelle
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: +49 30 227-37171
pressereferat@bundestag.de>

 

Wir trauern um unsere Ehrenvorsitzende Prof. Dr. Rita Süssmuth | Frauen Union der CDU Deutschlands

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Bevölkerungsschutz Frauen Union Deutschlands

Gut geschützt und gerüstet -Bevölkerungsschutz geht uns alle an

Naturkatastrophen wie die Flutkatastrophe im Ahrtal oder der brutale Angriff Russlands auf die Ukraine erfordern ein Umdenken im Bevölkerungsschutz in Deutschland und Europa. Nach der Devise „In einer Katastrophe darf es nicht katastrophal laufen“ brauchen wir eine breite Akzeptanz und Verständnis der Lage bei den Menschen.

Deshalb sagt die FU Braunschweig:
„Wir wollen das persönliche Bewusstsein für Vorsorge und Verhalten in Krisen stärken und mehr Menschen zur Mitarbeit im Bevölkerungsschutz motivieren“, appelliert Dr. Birgit Pohl, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Braunschweig.

Die Frauen Union der CDU fordert eine gezielte Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit im Bevölkerungsschutz,
im Einzelnen:

  • eine auskömmliche Finanzierung aufgabengerechter Strukturen, insbesondere im Bereich Ausstattung, Ausbildung und Notfallvorsorge,
  • eine systematische Einbindung kommunaler Krisenstäbe in Planungen auf Landes- und Bundesebene sowie in Aus- und Fortbildung,
  • den Aufbau und die Förderung ortsnaher Resilienznetzwerke – für Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe, Notfalltreffpunkte und kommunale Warn- und Informationssysteme,
  • und die Verbesserung der digitalen Ausfallsicherheit in kommunalen Verwaltungen und Infrastruktur für den Ernstfall.

Lesen Sie mehr zu den Forderungen der Frauen Union der CDU im Beschluss des 36. Bundesdelegiertentages: „Gut geschützt und gerüstet – Bevölkerungsschutz geht uns alle an“, den wir hier eingestellt haben.

Foto:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Geschäftsführerin, Claudia Hassenbach
Klingelhöferstraße 8
10785  Berlin
Telefon  +49 30 22070450
E-Mail     claudia.hassenbach@cdu.de

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Bundespolitik Bundestagswahl 2025 Carsten Müller

Carsten Müller zum Koalitionsvertrag

Zur Umsetzung von Wahlversprechen im Bereich Migration, Koalitionen und Bürokratieabbau.

Der Unmut hinsichtlich einiger politischer Entscheidungen in den vergangenen Tagen sind teilweise nachvollziehen. Die in der Gesellschaft geführten Diskussionen zur Änderung des Grundgesetzes zur Schaffung von Sondervermögen für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit unseres Landes waren und sind intensiv. Ich kann Ihnen versichern, meine Zustimmung habe ich erst nach einem langen Abwägungsprozess getroffen, und sie ist mir überhaupt nicht leichtgefallen. Die Notwendigkeit, jetzt in die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes zu investieren, ist für mich und die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen in unserem Land unstrittig. Hinsichtlich des Sondervermögens für Infrastruktur kann ich zahlreiche Bedenken nachvollziehen, die sich in Sorgen hinsichtlich der resultierenden Zins- und Tilgungslasten äußern. Gerade deswegen sind diese Mittel konsequent zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und der Volkswirtschaft einzusetzen. Entsprechend sind umfangreiche und strukturelle Reformvorhaben einzuleiten, die einen effizienten Einsatz der Mittel des Sondervermögens sicherstellen. Die Konsolidierungsanstrengungen und -erfolge des Bundeshaushaltes dürfen durch das Sondervermögen zur Infrastruktur nicht unterlaufen werden. Aber Geld allein löst kein Problem, deshalb lässt sich die Entscheidung für mich in den nächsten Jahren nur rechtfertigen, wenn wir Reformen und Erneuerung unseres Staatswesens durchsetzen, mit denen unser Staat auch in den Augen unserer Bevölkerung wieder handlungsfähig wird. Diesem Anspruch muss eine zukünftige Bundesregierung und die sie tragende Mehrheit im Bundestag gerecht werden. Dafür werde ich mich in dieser Legislaturperiode einsetzen.

Sicher ist aber auch, dass es noch nie eine Wahlentscheidung gab und nie eine Wahlentscheidung geben wird, bei der die Wahlprogramme und Forderungen der einzelnen Parteien nach der Wahl 1:1 umsetzbar sind. Nach dem Wahlabend müssen die politischen Wettbewerber größtmögliche Schnittmengen sondieren, Gemeinsamkeiten finden und Kompromisse schließen. Selbst bei einem Wahlerfolg, der die Alleinregierung einer Fraktion wie im Jahr 1957 ermöglicht, wird ein Wahlprogramm nicht unverändert umsetzbar sein, weil beispielsweise die Bundesländer bei vielen Gesetzgebungsvorhaben eingebunden sind und zustimmen müssen. Auch deshalb wird es immer Kompromisse und Änderungen an Vorschlägen und Entwürfen geben. Und das ist auch gut so, weil eine landesweite „Ein-Parteien-Regierung“ nie erfolgreich war oder sein wird.

Diese Legislaturperiode beginnt jedoch gerade erst. Der neu gewählte Bundestag konstituierte sich vor wenigen Tagen, aktuell ist der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ausgehandelt, aber noch nicht unterzeichnet. Jedoch kann die parlamentarische Arbeit erst beginnen, wenn eine Koalition gebildet, eine neue Bundesregierung gewählt und die Mehrheiten im Bundestag stehen. Den Koalitionsvertrag sende ich Ihnen zur Kenntnis im Anhang der Mail.

Für mich ist der in diesen Tagen vorgestellte Koalitionsvertrag eine belastbare Basis für den spürbaren und notwendigen Politikwechsel im Land. Entgegen aller Unkenrufe der letzten Wochen ist die Handschrift der Union deutlich erkennbar. Wie von CDU und CSU gefordert, wird die Grundsicherung wieder eingeführt und das Bürgergeld wieder abgeschafft, wird es einen Wechsel in der Migrations- und Asylpolitik geben, wird es schrittweise Steuerentlastungen geben, kommt die Aktivrente, wird es steuerfreie Überstundenzuschläge für Arbeitnehmer geben, wird eine Wochenhöchstarbeitszeit eingeführt, gibt es Sonderabschreibungen für die Wirtschaft, auch für den Mittelstand, wird die Körperschaftssteuer abgesenkt, kommt das Lieferkettengesetz weg und vieles mehr. Das ist eine gute Grundlage für die politische Arbeit in dieser Legislaturperiode. Klar ist auch, dass der Vertrag in dieser schnelllebigen Zeit mit all den geopolitischen Entwicklungen und erratische Aktionen selbst von Verbündeten nicht als abschließende, begrenzende Handlungsanweisung anzusehen ist. Auf diese stetigen Herausforderungen wird die Bundespolitik reagieren müssen, um die politischen Weichen für die erfolgreiche Zukunft unseres Landes und Europas entsprechend stellen zu können. Hier wird es künftig besonders auf die Union ankommen, um klare Lösungen auf Grundlage unserer Werte und im Sinne der Menschen anbieten sowie umsetzen zu können.

Ich bin davon überzeugt, dass sich die zentralen Forderungen von CDU und CSU über den Koalitionsvertrag hinaus in den politischen Entscheidungen der kommenden Jahre abbilden werden. Es wird auch Punkte geben, in denen sich weniger CDU und mehr Koalitionspartner wiederfindet oder es schmerzhafte Entscheidungen mit deutlicher Kritik von den Wählerinnen und Wählern der Union geben wird. Aber CDU und CSU wurden gewählt, um grundlegende Änderungen in unserem Land umzusetzen. Dafür stehen wir und dafür setze ich mich in den anstehenden Jahren sehr entschlossen ein. Ich kann Ihnen versichern, dass sich die ganz überwiegende Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen der Unionsfraktion sehr bewusst darüber ist, was wir gesagt haben, wo wir anpacken und wie viel wir umsetzen müssen. Die Menschen müssen spüren und sehen, dass sich etwas in die richtige Richtung verändert, aber dafür benötigt man mehr als einen Monat Zeit. Wenden Sie sich in den kommenden Monaten und Jahren sehr gern jederzeit wieder an mich, wenn Sie der Meinung sind, die Politik geht in die falsche Richtung oder es besteht Handlungsbedarf.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Müller

 

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Bundespolitik Bundesvorsitz Frauen Frauen Union Deutschlands Frauenrechtskonvention

Solidarität mit Frauen weltweit – Videokonferenz (Webex)

Im Iran kämpfen Frauen unsagbar mutig trotz drohendem Freiheitsentzug und Todesstrafe für ihre Sicherheit, Freiheit und Selbstbestimmung. In der Ukraine verteidigen Frauen tapfer ihr Land oder sorgen als Geflüchtete für ihre Kinder und ältere Angehörige auch in Deutschland. In Afghanistan werden Frauen und Mädchen erneut systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängt, vom Bildungssystem und Arbeitsmarkt ausgeschlossen und ihrer Menschenrechte beraubt. Noch immer sind rund 2.700 Êzîdinnen in der Gewalt von Islamisten. Durch das Jahrhunderterdbeben in der Türkei und Syrien sind gerade auch Frauen und Kinder auf besondere Unterstützung angewiesen.

Anlässlich des Jahrestages des Krieges gegen die Ukraine und des Internationalen Frauentages möchten wir über die prekäre Situation von Frauen weltweit, aber auch über ihren Mut und ihre Stärke und unsere Handlungsmöglichkeiten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir wollen die Rechte von Frauen und Mädchen stärken – weltweit.

Solidarität mit Frauen weltweit

Mittwoch, 1. März 2023, 19.00 – 21.00 Uhr

Videokonferenz (Webex)

Die Frauen Union im Gespräch mit:

Zemfira Dlovani, Vorsitzende des Zentralrates der Êzîden in Deutschland
Serap Güler MdB, stellv. Vorsitzende der Enquetekommission „Afghanistan“ und Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages
Neda Soltani, Exil-Iranerin und Autorin von „Mein gestohlenes Gesicht“, Humboldt-Universität Berlin, International Scolar Services
Dr. Brigitta Triebel, Leiterin des Auslandsbüros Ukraine (Charkiw) der Konrad-Adenauer-Stiftung

Bitte melden Sie sich unter veranstaltung-fu@cdu.de an. Sie erhalten den Einwahllink rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Ich freue mich, wenn Sie mit uns und unseren Gästen ins Gespräch kommen.

Ihre
Annette Widmann-Mauz MdB
Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
vertreten durch die Vorsitzende
Annette Widmann-Mauz MdB
Klingelhöferstr. 8
10785 Berlin
Telefon: 030 / 22070-453
Telefax: 030 / 22070-439
E-Mail: fu@cdu.de

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75 Jahre CDU Bundespolitik Flucht Frauen Frauen Union Deutschlands Frauenrechtskonvention Krieg Politische Teilhabe Ukraine

Weihnachtsrundschreiben unserer Vorsitzenden Annette Widmann-Mauz

Annette Widmann-Mauz, Source: Jan Kopetzky,

Liebe Frauen,
2022 war ein Jahr des Umbruchs. Der brutale Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar hat unsägliches Leid über das Land und die Menschen dort gebracht, viel zu viele Leben gekostet und Europa und die Welt tief erschüttert. Viele Frauen sind mit ihren Kindern aus der Ukraine geflüchtet, andere erleben Bombardements, Energieausfälle und mangelnde Versorgung in bitterster Kälte. Die Auswirkungen dieses Krieges durch Flüchtlinge und Nahrungsmittelknappheit sind regional und international zu spüren, – insbesondere bei den direkten Nachbarn in Osteuropa und den ärmsten Ländern des Globalen Südens. Und auch wir sind ganz unmittelbar betroffen: Durch Migration, steigende Energiepreise, Inflation, höhere
Lebenshaltungskosten oder Lieferengpässe.

Im Iran beherrscht das menschenverachtende Vorgehen des Mullah-Regimes seit Wochen die Schlagzeilen. Immer mehr Menschen kämpfen mit unglaublichem Mut und Entschlossenheit für Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe. Frauen legen das Kopftuch ab und bieten dem Regime unter Einsatz ihres Lebens die Stirn.

Auch der Freiheitskampf in Belarus wird maßgeblich von Frauen getragen. So ist die Oppositionelle und Karlspreisträgerin Maria Kalesnikava seit zwei Jahren unter unmenschlichen Bedingungen in einer Strafkolonie inhaftiert.

Mich beeindrucken und berühren diese Entwicklungen sehr. Sie sind für uns Mahnung und Auftrag zu Solidarität und konkreter Unterstützung für Frauen weltweit. Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind unerlässliche Grundlage für eine humane Gesellschaft und Frieden weltweit.

In dieser krisenhaften Zeit – dazu nach zwei Jahren Corona-Ausnahmezustand – wäre es besonders wichtig gewesen, eine entscheidungs- und handlungsstarke Bundesregierung zu haben. Die Ampel hingegen hat enttäuscht. Chancen wurden verpasst, Vertrauen zerstört. Zögern und Zaudern, fehlende Kompetenz und handwerkliche Fehler dominierten das erste Jahr der neuen Regierung.

Deutschland ist ein starkes Land. Doch damit das so bleibt, braucht es
mehr: Eine bessere Regierung und eine starke Opposition. Die CDU leistet dazu ihren konstruktiven Beitrag. Das hat die Union nicht nur bei der Verabschiedung des Milliarden-Sonderprogramms für die Bundeswehr oder bei der Ausgestaltung des Bürgergelds mit dem Grundsatz von „Fördern und Fordern“ gezeigt, sondern auch von der Verlängerung des Sprach-Kita-Programms bis zu einer Förderrichtlinie zur Erforschung der Endometriose.

Für uns als Frauen Union war das Jahr besonders durch die Vorbereitungen auf den 35. Parteitag der CDU in Hannover geprägt. Mit den Beschlüssen über die Ergebnisse der Struktur- und Satzungskommission mit der Frauenquote und weiteren Maßnahmen hat die CDU ein klares Signal für eine neue Willkommenskultur für Frauen ausgesandt. Seit 1986, also seit fast 40 Jahren, diskutierte unsere Partei über die Einführung einer Quote. Von freiwilligen Selbstverpflichtungen über das Quorum bis zur festen Quote war es ein langer und steiniger Weg. Die Widerstände im Vorfeld waren groß. Doch mit unermüdlichem Elan und Beharrlichkeit haben wir sinnbildlich Mauern durchbrochen. Dabei haben unsere Argumente und die sachlich-faire Kommunikation, unser Mut und Selbstbewusstsein die Delegierten schließlich überzeugt. Ich danke allen von Herzen, die sich mit eingesetzt und nach Kräften unterstützt haben. In unserem CDU-Statut, das im Januar 2023 in Kraft tritt, ist jetzt verankert „Männer und Frauen sollen an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten gleich beteiligt sein.“ Das ist ein Riesenerfolg! Darauf können wir sehr stolz sein.

Dabei stehen bleiben, können und wollen wir aber nicht. Jetzt geht es darum, die Beschlüsse in den CDU-Verbänden auch mit Leben zu erfüllen und uns weiter aktiv in die Diskussion zum neuen Grundsatzprogramm einzubringen. Auch die Diskussion und die Beschlüsse zur Grundwertecharta haben gezeigt, wie wichtig unsere Sicht darauf und unsere Beiträge zu Gleichberechtigung und Gleichstellung waren.

Die Frauen Union ist seit 75 Jahren das starke Frauen-Netzwerk in der
CDU. Dieses Jubiläum feiern wir bundesweit unter dem Motto „2023 –
Das Jahr der Frauen Union“. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen zu ausgewählten thematischen Schwerpunkten wollen wir über alle Verbände hinweg dieses Jahr gemeinsam gestalten. Höhepunkt wird dann unser erster Bundesdelegiertentag in Präsenz nach Corona im September sein.

Unser Ziel ist: Wir wollen noch mehr Frauen von unseren Ideen und Konzepten überzeugen und für unsere Gemeinschaft begeistern. Dazu starten wir am 25. Januar 2023 mit unserer Auftaktveranstaltung als erstem bundesweiten Neumitgliedertreffen.

Frauen sind wichtige Akteurinnen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre Sichtweisen, ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Potentiale sind notwendig für jede Gesellschaft. Frieden, Wohlergehen und Zukunft gibt es nur mit ihnen. Lassen Sie uns gemeinsam unseren Beitrag in der Frauen Union der CDU dazu leisten – vor Ort, im Land und weltweit.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten und ein gesegnetes friedliches Jahr 2023!

Herzlich
Ihre Annette Widmann-Mauz

Source:
Frauen Union der CDU Deutschlands
Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin
Telefon 030/22070-453, Telefax 030/22070-439
www.frauenunion.de
fu@cdu.de

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Bundespolitik Landespolitik

Die Frauen Union Braunschweig gratuliert Daniel Günther

Foto: Daniel Günther © Laurence Chaperon
Günther hat die Landtagswahl in Schleswig-Holstein am Sonntag mit 43,4 Prozent der Stimmen klar gewonnen (plus 11,4 Punkte im Vergleich zur letzten Landtagswahl 2017).

Ein überwältigendes Ergebnis für den seit Juni 2017 tätigen „alten“ und zukünftigen Ministerpräsidenten des nördlichsten Bundeslandes.

Wir  g r a t u l  i e r e n!